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Da stimmen Qualität und Quantität: Das Berliner Ausnahmelabel Pelagic Records versammelt für The Others [Lustmord Deconstructed] 13 Jahre nach dem heuer ausgiebig gefeierten [ O T H E R ] 16 namhafte Parteien, um Brian Williams aka Lustmord und seinem Werk Tribut zu zollen.
Über achteinhalb Jahre werden bereits ins Land gezogen sein, wenn Placebo - personell mittlerweile auf die seit jeher als Konstante agierende Achse aus Brian Molko und Stefan Olsdal destilliert - Ende März 2022 mit ihrem achten Studioalbum Never Let Me Go den Nachfolger zu Loud Like Love von 2013 veröffentlichen.
Adam Miller bündelt mit Gateway einen von seinem typischen Gitarrespiel definierten Ambient-Soundtrack, der den ästhetischen Kosmos der Chromatics jenseits von Johnny Jewel zeigt.
Amenra bleiben im Reinterpretations-Fieber: Nachdem sie ihr eigenes jüngstes Studioalbum De Doorn in ein alternativ gemixtes Licht getaucht haben und kurz bevor eine Verneigung mit Cave In sowie Marissa Nadler vor Townes Van Zandt passieren wird, verleiben sich die Belgier den Portishead-Gänsehaut-Klassiker Roads ein.
Unterwältigend, befriedigend, einfach schön: Nach dem überragenden Erfolg der Reunion-Tour machen es sich die wiedervereinigten Madrugada auf Chimes at Midnight zwischen wunderbarer Nostalgie, abgeklärter Altersgediegenheit und Leonard Cohen'scher Zeitlosigkeit bequem.
Man kennt das Konzept: Michael Gira bereitet mit dem traditionellen (limitiert aufgelegten und natürlich lange ausverkauften) Fundraiser-Werk Is there Really a Mind? in Form von zehn roh-spröden Solo-Acoustic-Avantgarde-Folk-
Cult of Luna schließen mit The Long Road North eine Trilogie, die Zuverlässigkeit und konstante Qualitätsgarantie, ja eigentlich gewissermaßen sogar Perfektionsnähe, zur tugendhaften Maxime erhoben hat und über der Komfortzone thront - dosieren die Modifikationen des formvollendeten MO dabei allerdings auch wieder eine Spur augenscheinlicher als zuletzt.
Die (mit ehemaligen und aktuellen Mitgliedern von Constants, Junius oder Caspian als solche durchgehende) Quasi-Supergroup SOM schwelgt auf ihrem Zweitwerk The Shape of Everything wieder in sphärischen Träumen der Heaviness.
Nicht, dass eines der bisherigen drei Studioalben, die Staind-Sänger Aaron Lewis in seinem zweiten Leben als reaktionärer Formatradio-Country-Barde aufgenommen hat, tatsächlich wertvolle Qualitäten besessen hätte. Gegen Frayed At Both Ends erscheinen sie nun aber allesamt wie substantielle Talentproben.
Aus der genauen Herleitung des Forte-Zusatzes muß man so oder so nicht ganz schlau werden, er bedeutet jedoch, dass Vildhjarta doch tatsächlich das Momentum nutzen und Måsstaden sowie Thousands of Evils einer Frischzellenkur unterziehen.

![Various Artists – The Others [Lustmord Deconstructed] Various Artists – The Others [Lustmord Deconstructed]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2022/03/Various-Artists-The-Others-Lustmord-Deconstructed.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)








