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Body Void deklinierend den Sludge und Doom auch auf ihrem dritten - und wohl bisher auch definitivsten - Studioalbum Bury Me Beneath This Rotting Earth als perfide Nabelschau, die sich auch durch vereinzelte Ausbrüche nicht aus ihrer menschenfeindlichen Komfortzone verdrängen lässt.
Groza gehen keine Risiken ein, um all die naheliegenden Mgła-Vergleiche loszuwerden, zeigen aber drei Jahre nach dem Debüt Unified in Void auf The Redemptive End eine mehr als nur überzeugende Trittsicherheit im epigonenhaften Windschatten.
夢遊病者 (alias Sleepwalker) entlassen ihren eigenwilligen Hybrid aus Jazz, Black Metal und Ambient auch auf Noč Na Krayu Sveta (alias Night at the Edge of the World) in ein collagenartiges Jam-Gewächshaus.
Dagegen war You Won't Get What You Want fast schon Easy Listening: Daughters-Frontmann Alexis F. Marshall offenbart auf seinem Solodebüt House of Lull . House of When einen schwer verdaulichen Blick auf sein Seelenleben.
Wolkig-flauschiger Contemporary/ Spophisti/ Indie-Jangle Pop, in den Matt Mondanile trotz allem immer noch die sommerliche Leichtigkeit des Seins projiziert: Impressions ist ein weiteres beinahe gutes, niemals schlechtes Ducktails-Album.
Wenn es einer Metal Spielart nicht an modernen Vertretern mangelt, dann dem seit Jahren in Mode gekommenen Death im weiterleitenden Spannungsfeld aus Tech-, Doom und Dissonant-Sprengmienen. Acausal Intrusion fühlen sich mit Nulitas als weiterer Tropfen in diesem überquellenden Fass wohl.
Squid und (auch die Szene-Vorreiter) Black Midi profitieren gerade immens von dem Buzz, den Black Country, New Road Anfang des Jahres mit ihrem Debütalbum For the First Time losgetreten haben. Dmacht es schon Sinn, dass das Septett das Momentum auch noch einmal nutzen will, um nicht in die dritte Reihe gedrängt zu werden. Mit Track X (The Guest) gibt es deswegen eine unter das Bandbanner geschwindelte Quasi-Solonummer von Isaac Wood.
Dark Ambient und Drone aus den Untiefen des Meeres: Markov Soroka taucht, nein ertrinkt dem ukrainischen Titel nach, mit Drown auf Утоплення jenseits der Funeral Doom-Abgründe von Subaqueous.
Blooming bietet eine ideale Gelegenheit, um auf die konstante Qualität der zwischen Ambient, Drone, Slowcore und Tape-Manipulation wandelnden Veröffentlichungen hinzuweisen, die Randall Taylor unter dem Alias Amulets seit 2014 praktisch ununterbrochen veröffentlicht - das Album gehört schließlich zu seinen besten.
Mit ihrem (nominellen) Zweitwerk Backwater sind Fuoco Fatuo aus Varese in der Lombardei im Doom-Wahnsinnsjahr 2017 rückblickend etwas undankbar abseits der breiten Wahrnehmung vegetiert. Vielleicht ist der Nachfolger Obsidian Katabasis auch deswegen ein derart trostloser Akt des destruktiven Fatalismus geworden.










