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Nach dem Kanye West-Zwischenspiel NASIR kehrt Nas wieder zum üblichen Muster seiner Studioplatten zurück: Der 47 Jährige zeigt sich auf King's Disease immer noch als einer der besten im Rap-Game, legendäre Songs fehlen aber weiterhin.
Nach dem superben DAYTONA, dem zerfahrenen Ye sowie dem überzeugenden Einstand von KIDS SEE GHOSTS kann NASIR als vierte Veröffentlichung am aktuellen Kanye West-Fließband das immer wieder aufblitzende Potential zwar in dualistische Standarts, nicht aber in bedingungslose Highlights ummünzen.
Rechtzeitig zum runden Soloalbums-Jubiläum gräbt Omar das älteste Material seiner aktuellen Veröffentlichungserie aus und beschert anhand von Arañas en La Sombra ein Wiedersehen mit (beinahe) der kompletten Ur-Besetzung von The Mars Volta.
(Un)Fortunately still relevant in 2015! Die wohl unverwüstlichen Punk-Veteranen aus Kalifornien werden dieser Tage mit den laut Zeugenaussagen "total irren, aber voll netten" Svetlanas aus Russland eine Split-7" auf die Musikwelt loslassen.
Keine Verschlüsselungen mehr, sondern der Blick nach innen und in den Rückspiegel: Will Sheff inszeniert das siebente Album seiner Band als einladende autobiographische Konzeptreise in die eigene Vergangenheit im beschaulichen New Hampshire des Jahres 1986.
Justin Vernon hat vorerst genug davon mit Bon Iver als Galionsfigur des Folk herzuhalten - und bei dieser Gelegenheit den Bluesrock. Der zwangslose Spielspaß den Vernon mit seinen zwei Kumpels als The Shouting Matches dabei so authentisch versprüht übertaucht dann auch gekonnt etwaige Luftigkeiten im Songwriting.
Kate Nash steht der aufgepappte Rock'n'Roll und Punkrock-Rotz nicht besonders gut - die 25 jährige Londonerin zieht die Kurskorrektur vom niedlichen kratzenden Pop weg aber dennoch trotzig und konsequent durch. Und siehe da: soviel Hartnäckigkeit belohnt sich manchmal selbst. Vor allem, wenn die musikalische Neuerfindung auf halben Weg stecken bleibt.
Kate Nash hat vermutlich schon recht: irgendjemand sollte das Erbe des ersten Yeah Yeah Yeahs-Albums verwalten oder zumindest in die Fußstapfen von Be Your Own Pet treten. Trotz biestiger Attitüde als Ausblick auf ihr Drittwerk 'Girl Talk' sollte das allerdings doch jemand anderes sein.
B.E.G. sind eine veritable Supergroup - die mit ihrer ersten EP We Don't Need You, Plain And Simple das nötige Potential zeigt, um sich auch abseits der namhaften Personalien von der Masse abzuheben.
Believe the Hype, Here’s Your New Favourite Band: Fake Dust legen mit ihrem Debüt Decrepitizing Din Of The Cerebral Psyopticon wohl (ganz so, wie es die Szene-Tauben hirnwütig von den Dächern schreien) das Grindcore-Album des Jahres vor. Mindestens!









