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Kein redundanter Müßiggang, sondern das Nutzen von Optimierungspotential: Die wieder zu einer (neuen) Band gewordenen Woe verpassen Legacies of Frailty mit Legacies of Human Frailty ein Update.
Die stille Zeit des Jahres ist praktisch vorbei - also gilt es nun, nochmal ganz objektiv auf die 50 besten Alben von 2025 zurückzublicken, während schon die ersten vielversprechenden Platten von 2026 auf dem Radar aufgetaucht sind. Den Anfang machen die Plätze 50 bis 41.
Spoiler: Das Album mit dem Song des Jahres hat es ebenso wenig in das reguläre Ranking der Jahrescharts geschafft, wie zwei jener drei Platten (aus der Feder von Ryan Adams, Sun Kil Moon bzw. Deftones), deren Reviews in Sachen Klick-Zahlen auf dem 2025er-Treppchen stehen.
Keine Chance für die stille Zeit des Jahres: Die vier Finnen von Rotten Sound sprengen das Grindcore-Ventil zwei Jahre nach Apocalypse mit Mass Extinction wieder einmal in kompakter im EP-Format.
Colter Wall hat bereits einen Platz im Pantheon moderner Klassiker des Country und Western sicher; er muss als Massenphänomen, das in seiner Nische bleibt, niemandem mehr etwas beweisen. Genauso klingt Memories and Empties nun.
Sehr erfrischend: Für Horizons/West, ihr viertes (sehr) gutes Reunion-Album am Stück, vertrauen Thrice nicht nur dem Autopiloten - wenngleich weniger konsequent, als in der Eingangsphase der Platte proklamiert.
Ob der Schmerz über den Split von Every Time I Die 2022 seitens vieler Labels einfach noch zu schwer wog? Anders ist es jedenfalls kaum zu erklären, warum Boreihr Debütalbum Feral so lange nicht an den Mann brachten.
Seit Carolina Confessions von 2018 hat Marcus King sich mit von Dan Auerbach oder Rick Rubin produzierten Soloalben ausgetobt. Nun findet er für Darling Blue endlich wieder in den Hafen der nach ihm benannten Band zurück.
Mit Chrome Jets veröffentlicht Billy Corgan das seit vergangenem Jahr angeteaserte Überbleibsel aus dem sehr soliden Aghori Mhori Mei - im Verbund mit einem Zoo Station-Cover natürlich wahlweise teuer oder schweineteuer via Madame Zuzu vertrieben.
Die - gen Blur und Coldplay - augenzwinkernden Songtitel verraten es implizit bereits: das Londoner Oktett hat für sein pragmatisch nummeriertes Zweitwerk Caroline 2 zwei Jahre nach dem Debüt subjektiv gesehen an den exakt richtigen Stellschrauben gedreht.









