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With Black Map, Mark Engels rediscoverd his joy in pure rock – as much is clear on every second of '…And We Explode': snappy riffs, a tightly fitting groove, and theoretically always in spitting direction of bombast.
Mark Engles hat mit Black Map die Lust am puren Rock wiedergefunden - das hört man '...And We Explode' zu jeder Sekunde an: die Riffs knallen, der Groove sitzt passgenau, der Bombast ist theoretisch stets in Reichweite.
'Nothing has changed' will als allumfassende Werkschau den Spagat zwischen reichhaltigem Schnupperprogramm für Bowie-Neulinge und vereinzeltes Schmankerlauftrumpfen für Langzeitfans wagen. Letztendlich spielt die bis zu 59 Songs starke Sammlung zwar vor allem erster Fraktion in die (Weihnachtsmarkt-)Karten und lässt Hardcore-Fanatiker mit der Nase rümpfen, präsentiert sich mit erschlagender Quantität darüber hinaus allerdings doch als durchaus rundes Gesamtpaket.
'Pom Pom' setzt dazu an, die Spreu vom Fanweizen zu trennen. Wer dem Weirdo-Patchwork-Pop von Ariel Pink längst verfallen ist, den wird das offiziell erste Album ohne The Haunted Graffiti abermals in wohligen Schwindel versetzen. Sollte man bisher jedoch noch keinen Zugang zum Schaffen des Kaliforniers gefunden haben, kann man dementsprechende Versuche hiermit wohl endgültig getrost sein lassen.
"Die Formel 'Gitarre, Bass, Schalgzeug und Gesang' berührt mich persönlich momentan nicht" resümierte Mark Engles rund um die Veröffentlichung von 'Chuckles ans Mr. Squeezy' vor mittlerweile drei Jahren. Mittlerweile hat der Dredg-Gitarrist ganz offenbar genau darauf allerdings wieder Lust bekommen - wenn auch nicht mit Dredg. Gemeinsam mit Trophy Fire-Bassist/Sänger Ben Flanagan und Far-Drummer Chris Robyn taucht er stattdessen im Allstar-Gespann tief in den Alternative-Rock der 90er ein.
Über die Dauer von 'The Last Dawn' könnte man Mono guten Gewissens daran messen, wie erhaben die Japaner in ihrem Metier abermals agieren - und nicht, wie wertkonservativ sie ihren Postrock hier ausbreiten. 'Rays of Dawn' führt danach allerdings ohnedies vor, dass die Band künstlerischen Stillstand weiterhin aus ihrem Vokabular zu streichen versucht.
Beinahe die gesamten 00er-Jahre hat der "Mozart der Elektronik" sein bekanntestes Alias zu den Akten gelegt und erteilt einem Gros der Szene 13 Jahre nach 'Drukqs' und dem wohlverdienten Winterschlaf eine Lektion, obwohl - oder gerade weil! - er sich vordergründig damit begnügt Revue passieren lässt, warum Aphex Twin immer schon die Nase vorne hatte.
Düsterbariton Mark Lanegan ist seit ein paar Monaten produktiv wie nie, daran ändert sich auch nach der ersten Werkschau vom Anfang des Jahres nichts. 5 Songs [veröffentlicht im limitierten Rahmen auf 1500 Vinylexemplare] geben deswegen schon vorab einen ersten Ausblick auf das im Herbst folgende neunte Studioalbum 'Phantom Radio'.
Im tiefsten Kärntner Hinterland, einen Katzensprung von Slowenien entfernt, direkt am Sonnegger See findet seit 9 Jahren das Acoustic Lakeside statt. Ein Festival, das durchaus als sehr individuell bezeichnet werden kann. Nicht nur wegen der Location, vor allem wegen des Veranstaltungsdesigns und dem ebenso durchdachten wie passenden Merchandise (böse Zungen würden von Corporate Design sprechen). Dazu hat der Festivalverein nicht nur engagierte Sponsoren für sich gewonnen, sondern auch solche, die man durchaus musikinteressiert nennen kann.
14 on Fire: auch ohne aktuelles Album in der Hinterhand ('A Bigger Bang' hat dieses Jahr tatsächlich bereits neun Jahre auf dem Buckel!) und ohne Notwendigkeit ein reines Greatest Hits-Programm abzuspulen liefern die Rolling Stones im rappelvollen Ernst Happel Stadion ohne Überraschungen zielsicher - und im besten Sinne: durch und durch solide - ab.









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