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Der New Yorker Songschreiber Jordan Lee zeigt auf seinem offiziellen Debütalbum im kompakter EP-Länge dass er die richtigen Vorbilder sowie ein Näschen für melancholische Stimmungen hat, diese allerdings ohne erkennbare eigene Handschrift nicht in aufsehenerregende Songs formen kann.
Nicht verpassen! | 50 – 41 | 40 – 31 | 30 – 21 | 20 – 11 | 10 bis 01 | Die EP [mehr…]
Seit den 1980ern praktisch die Definition des Indie- und Underground-Plattenladens in Graz: Dux Records in der Annenstraße 6. - mittlerweile natürlich auch mit dazugehörigem Webshop. Zwischen Klassikern, Neuheiten und Angeboten auf das eine oder andere Sammlerstück zu stoßen gehört bei einem Besuch genauso zum guten Ton wie beim Stöbern von Shopinhaber Wolfgang Neubauer vom einen oder anderen Geheimtipp beschallt zu werden. Auch die hauseigenen Lieblingsplatten 2013 fallen da hinhörenswert aus dem gängigen Raster der bisher im Heavypop Adventskalender genannten Alben.
Lässt sich die Qualität eines Albums daran messen wie gut seiner Band die Coverversion eines eigentlich meilenweit entfernt stattfindenden Musikerkollegens gelingt, dann meldet sich Cloud Rats zweiter regulärer Langspieler unmittelbar zur glorreichen Meisterleistung an. Und selbst wenn sie die Eingangsthese als Nonsens erweist: mit 'Moksha' sollte sich für das Trio aus Michigan die Genre-Krone des Jahres ausgehen.
Night Beds sind in erster Linie Winston Yellen aus Nashville, Tennessee, und Night Beds haben anfang des Jahres mit 'Country Sleep' ein nicht nur wunderbar betiteltes Alt-Country Kleinod zwischen Ryan Adams und Bon Iver veröffentlicht, das nun auf einer ausgedehnten Europa-Tour übersee vorgestellt werden will. Dabei verschlägt es den 23-jährigen am 28. November auch ins Wiener Chelsea.
'Parth Ache' setzt ein Schäufchen nach, wo bereits das superbe, selbstbetitelte Tape im letzten Jahr Speerspitzenpotential in der bedrohlich wirbelnden Grauzone aus Crust, (Post-)Hardcore, Screamo und Metal reklamierte: Junbluth sind zu Recht die Band der Stunde.
Dass Bob Dylan mit 'Self Portrait' 1970 absichtlich ein mieses Werk abliefern wollte um nach einer Handvoll schier übermenschlich brillanter Veröffentlichungen nicht länger als gottgleich betrachtetes Genie verehrt zu werden, kann man wohl getrost in die Welt der von Dylan selbst um seine eigene Person kreierten Mythen einreihen.
Zum bereits zehnten Mal jährt sich heute der Todestag des am 12. September 2003 verstorbenen Johnny Cash. Grund genug im Gedenken an die Country Legende und Musikikone zehn kleine Anekdoten aus dessen bewegtem Leben in Erinnerung zu rufen.
Das Zweitwerk von Hanni El Khatib stellt wieder einmal die Frage, was genau Bands (bzw. eben Solomusiker) dazu verleitet, sich mit Dan Auerbach als Produzenten in dessen Nashville-Studio zu begeben. Wahrscheinlich die Gewissheit am Ende ein bombensicheren Hitalbum in den Händen zu halten. 'Head in the Dirt' opfert dieser Logik folgend jedwede Individualität und klingt mit einer Horde schamloser Ohrwürmer wie 'El Camino 2.0' - und damit wie nahezu jede betreute Arbeit des Black Keys-Gitarristen.









