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Moonlight Concessions ist im Grunde ein Kristin Hersh-Soloalbum - mit zurückhaltender Unterstützung ihrer Throwing Muses. Ungeachtet dieses leicht zu verzeihenden Etikettenschwindels haben wir es jedoch projektübergreifend mit einem (gar nicht so) heimlichen Karriere-Highlight der 58 jährigen zu tun.
Die slamdancenden Melodic Metalcore-Anachronisten von Balmora fangen sich nach Six Pacts Etched in Blood wieder und bereiten mit einem Prologue auf ihr erstes Studioalbum vor.
Womöglich verleihen nur Imperial Triumphant selbst sich im 20. Bandjahr den Goldstar, laden auf ihrem sechsten Studioalbum aber tatsächlich so zugänglich wie nie zuvor zu ihrem Trademark-Sound ein.
Head in the Clouds bricht seine Zelte in Graz ab, verabschiedet sich aber mit einem wahrhaftigen Feuerwerk von einem Konzertabend: Vor (der alle Erwartungen jenseits des eigenen Legenden-Status übertreffenden Guitarmy) pg. 99 geben sich die Hochkaräter die Klinke in die Hand.
Brann Dailor, Bill Kelliher und Troy Sanders machen weiter. Doch mit dem augenscheinlich amikal vollzogenen Ausstieg von Brend Hinds am 7. März 2025 steht nach ziemlich genau einem Vierteljahrhundert eine markante Zäsur im Hause Mastodon an. Weswegen der Zeitpunkt des Endes des klassichen Line-Ups dann auch ein idealer Zeitpunkt ist, um auf die bisherige Diskografie der Band zurückzublicken.
Mit New Bermuda (2015), Ordinary Corrupt Human Love (2018) und Infinite Granite (2021) als Fundament ist Lonely People with Power das Album, auf das die Karriere von Deafheaven seit ihren Meisterstück Sunbather hinausläuft.
Jede der fünf Platten seit der Reunion 2011 hat geliefert und sogar damit kokettiert, das beste Album im zweiten Leben von The Darkness sein zu können. Dreams on Toast macht diesbezüglich jedoch ernst.
"You know it's getting so cold/ In this home that i built/ And we could never make right/ With a love that's so old". Die romatisch veranlagten New Yorker Shoegazer Velvet setzen ihre Memories-Reihe fort: Teil III blickt dabei auf den Winter zurück.
Tendrils kann und will die Erwartungshaltung an eine der legendärsten Screamo-Bands der 90er nicht stemmen, überzeugt dafür aber als veritabler Neustart für die guten Gewissens älter gewordene Band Saetia.
Vor knapp einem halben Jahr ist Ryan Adams' Interpretation von There Is a Light That Never Goes Out außerhalb des regulären Kontextes freitäglicher Solo-Coversongs ein wenig untergegangen.




![pg. 99, Unable to Fully Embrace this Happiness, Mališa Bahat, Rivers Run Dry [09.04.2025: Postgarage, Graz] pg. 99, Unable to Fully Embrace this Happiness, Mališa Bahat, Rivers Run Dry [09.04.2025: Postgarage, Graz]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2025/04/IMG_2046.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)





