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Der mit zahlreichen Projekten vielbeschäftigte Leonard Trombly alias Lykos hat knapp sieben Jahre der ersten Demo Zeit für eine zweite solche unter dem Banner Subterranean gefunden: A Myriad of Eyes ist wunderbar hässlicher, klassischer Funeral Doom.
The Five Stages of Grieve als instrumentale Ambient-Odyssee: Meditations ist der erste Part der letztendlich 49 Songs umfassend werdenden, fünfteiligen Albenserie Convocations, auf der Sufjan Stevens den Tod seines leiblichen Vaters musikalisch verarbeitet.
2021 hat Linda Smith seit langer Zeit mit Untitled 1-10 Plus 1 ein neues Studioalbum vorgelegt. Ihr aktuelles Label Captured Tracks erleichtert den Zugang zu diesem auch mit der gelungenen Retrospektive Till Another Time: 1988-1996.
2020 haben Loathe aus Liverpool mit ihrem (starken und ambitionierten, aber subjektiv auch doch noch etwas zu unausgegorenen) Zweitwerk I Let It In and It Took Everything für ein ordentliches Workout in der Szene gesorgt. Dort praktiziert The Things They Believe nun einen stilistisch überraschenden Cooldown.
Das solide Hey Clockface war gerade nach dem tollen Comeback Look Now ja eher eine ernüchternde, ambivalente Angelegenheit, die gefühlt auch weitestgehend abseits der breiten öffentlichen Aufmerksamkeitstattfand. Die Artrock EP La Face de Pendule à Coucou könnte diese subjektive Wahrnehmung - ungewollt - ändern.
Nick Rennis kuratiert für den karitativen Zweck Ô: A Tribute Compilation to Ô Paon and Geneviève Castrée - eine Verneigung vor der vor fünf Jahren verstorbenen kanadischen Künstlerin mit teils doch überraschenden Gästen.
Bevor er in den kommenden Monaten noch den regulären Nachfolger zu seinem 2020er Hauptwerk Welcome to Hard Times folgen lassen wird, verneigt sich das nimmermüde Arbeitstier aus Dallas vor einem Idol und Freund - 10 for Slim: Charley Crockett Sings James Hand.
Hinter der beinahe konfrontativen Artwork-Wahl von Half a Human scheint sich eine weitestgehend diplomatische - oder eher auch zwischen Vergangenheit und Gegenwart mäandernde - Agenda zu verbergen.
Tatsächlich so sinn- und gehaltvoll wie ein halber Suff: Auch auf dem vierte Album nach der Reunion spielen die Fratellis ihren barock angereicherten Poprock ohne Ecken und Kanten, klangen aber vielleicht noch nie so beliebig wie auf Half Drunk Under a Full Moon.
Elasticity versammelt fünf typisch zerschossene, hymnisch strebende Songs, die Serj Tankian eigentlich für ein Comebackalbum von System of a Down erdacht hatte. Geworden ist daraus nichts - was womöglich besser so ist.










