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Chris Breuer more or less jumped in at the deep end: after Bassist Louis Jucker left The Ocean to concentrate on his studies, it was up to the Saarland-Berliner to sustain the dynamic groove below the pressing progressive post-metal of the multinational group surrounding mastermind Robin Staps. And Breuer arrived just in time to become part of 'Pelagial', another mighty conceptional chunk by The Ocean. Right before setting out for their next tour, Chris Breuer told HeavyPop for the annual Advent calendar what records accompanied him throught this past year.
Sex Jams provozieren mit ihrem poppigen Noiserock Vergleiche zu Sonic Youth oder Pavement und lassen Musikerkollegen Sätze wie "Dies ist eine der coolsten Bands, die ich kenne" sagen. Vor allem mit ihrem Zweitwerk 'Trouble, Honey' hat die (nicht nur besetzungstechnisch) gewachsene Band eben einfach verdammt viel richtig gemacht. Während es bei den geschäftigen Wienern gleich Anfang des kommenden Jahres ohne lange Pause mittels 'Junkyard' weitergehen wird, nimmt Bassist Florian Seyser für den Heavypop Adventkalenders das Zepter in die Hand und blickt stellvertretend für seine Bandkollegen auf das Jahr 2013 zurück - zumindest in vier von fünf Fällen.
The fourth day of the HeavyPop Advent calendar brings us a hardcore sweeping swipe, with representatives of the impeccable labels Deathwish Inc. and Bridge 9 being the linchpin.
Am vierten Tag des Heavypop-Adventskalender folgt ein regelrechter Rundumschlag der Jahreslisten aus dem Hardcore-Umfeld mit den unfehlbaren Labels Deathwish Inc. und Bridge 9 als Dreh-und Angelpunkt.
Seit VIECH sich beim letztjährigen Heavypop-Adventskalender beteiligt haben ist viel passiert: Andreas Klinger und Paul Plut haben rauschhafte Livekonzerte gespielt und bei FM4-Sessions brilliert, potentielle Hits rausgehauen und dramatische Videos gedreht - vor allem aber eben ihr großartiges selbstbetiteltes Debütalbum veröffentlicht. Neben seiner zusätzlichen Beschäftigung bei der schweißtreibenden Rock-Spielwiese Marta hat Paul Plut dennoch die Zeit gefunden uns im Rahmen des Heavypop-Adventskalender 2013 zu erzählen, welche Platten sich bei ihm dieses Jahr im Dauereinsatz befanden.
Das maschinellen 'Blues Funeral' im Rückspiegel lassend ist 2013 bisher vor allem ein umtriebiges Jahr der Kollaborationen für Raubein Lanegan. Vierzehn Jahre nach seinem ersten Coveralbum 'I'll Take Care of You' ändert 'Imitations' dies mit zwölf gefühlvollen Rückblicken auf prägende Songs aus Kinderjahren und ins Konzept passende zeitgenössische Favoriten von Dark Mark .
Matt Berninger sagt über die Songs von 'Trouble Will Find Me' sie seinen "intuitiver und direkter" als jene der bisherigen fünf Studioalben. Wo er mit erstem Punkt durchaus recht haben mag, irrt er sich im zweiten doch weitestgehend: ätherischer, verhaltener und ausformulierter haben sich The National noch nie der Vervollständigung ihres wehmütig-romantischen Wohlklang-Rock angenähert.
Mittlerweile gefühltermaßen eher die Regel als die Ausnahme: der schier unüberblickbaren Schwemme an Veröffentlichungen zum alljährlichen Record Store Day begegnen einige Plattenläden bereits eingangs mit unverschämten Preisen, die finanziell zumeist freche Weiterverwertung via Ebay, Discogs und Co. ist dann der zusätzliche Faustschlag für Fanherzen und Brieftaschen. Hinter diesem fahlen Beigeschmack gab es aber auch dieses Jahr wieder zahlreiche Must-Haves, obskure Sammlerstücke und verzichtbare Veröffentlichungen zu ergattern. Der Record Store Day 2013 in augewählten Kurzbetrachtungen:
Das es die Melvins seit jeher so originell wie überzeugend verstehen sich die Songs anderer Künstler einzuverleiben, davon haben sie schon das eine oder andere Lied von The Who oder Kiss gesungen. Auf 'Everybody Loves Sausage' legen sie dieses Talent konsequent mit der Verneigung vor ihren musikalischen Vorbildern zusammen. Nicht nur aufgrund prall gefüllten Gästeliste ein gelungener Tribut.
Mit den kleinen und größeren Hits auf 'Smoke Ring for My Halo' hat sich der Slacker aus Philadelphia zahlreiche neue Fans ins Boot geholt. Zwei Jahre später könnte es dem ehemaligen The War on Drugs-Gitarrist offenbar nicht egaler sein, ob diese auch weiterhin an Bord bleiben. 'Wakin on a Pretty Daze' treibt hemmungslos ausufernd um die Person Kurt Vile mit Songs, die sich durchschnittlich 7 Minuten lang Zeit lassen.










