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Das Jahr in Platten mit: Captain Planet

Das Jahr in Platten mit: Captain Planet

von am 8. Dezember 2016 in Adventskalender 2016, Featured

Von wegen Ein Ende: Das vierte Studioalbum der längst zum Quintett angewachsenen Punkband trägt von der ersten euphorisierenden Sekunde an die unverkennbare Handschrift von Captain Planet, erarbeitet sich über seine elf vor Dringlichkeit förmlich berstenden Songs innerhalb der Discografie der Hamburger dann aber doch seinen ganz eigenen (Sound)Charakter. Worüber also mehr freuen: Dass Captain Planet derart furios abliefern, wie man sich das von einer solchen Herzensband nur wünschen kann - oder dass die Jungs dabei vielleicht frischer und mitreißender denn je klingen? Egal. Denn wichtig ist nur: Captain Planet machen weiterhin alles richtig. Und sowieso besser als nahezu alle anderen.

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Das Jahr in Platten mit: Mikael Kjellman

Das Jahr in Platten mit: Mikael Kjellman

von am 7. Dezember 2016 in Adventskalender 2016, Featured

Ohne die bisherigen fünf fantastischen Studioalben der Schweden unter Wert verkaufen zu wollen, legt List dann doch ohne Umschweife nahe: Martyrdöd haben sich einmal mehr selbst übertroffen. Über 38 Minuten hinweg fackelt die Band aus Göteborg hier ein Inferno ab, das atemlos im D-Beat galoppierend vom Crustpunk über den Death Metal bis hin zum Hardcore alles mit sich reißt, während alleine die Gitarrenarbeit so hypermelodisch aufdreht, dass es einen zwischen räudiger Brutalität und schwindelerregender Epik beinahe zerreißt. Oder anders gesagt: Martyrdöd waren immer schon eine Ausnahmeband – auf List drehen sie die Schrauben der Perfektion aber enger denn je. Mikael Micke Kjellman über seine Platten des Jahres:

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Das Jahr in Platten mit: Crystal Soda Cream

Das Jahr in Platten mit: Crystal Soda Cream

von am 2. Dezember 2016 in Adventskalender 2016, Featured

Kühl, dunkel und streng treiben Theresa Adamski, Sebastian Ploier, Philipp Forthuber ihr Zweitwerk hinein in ein scharfkantig funkelndes Minenfeld zwischen The Cure und Joy Division – ein atmosphärisch geheimnisvoll dräuendes Minenfeld. Mindestens ebenso imposant wie die Tatsache, dass sich Crystal Soda Cream inmitten dieser überlebensgroßen Referenzwerte letztendlich dank der schieren Qualität von Work & Velocity mit geradezu traumwandelnder Präzision behaupten können, ist auch die Erkenntnis, dass das Wiener Trio hier über zehn abgründig faszinierende Songs dem eigenen Soundcharakter nicht nur immer weiter definiert, sondern ihm auch beständig neue Facetten einverleibt hat. Der hiesigen Speerspitze in Sachen Postpunk und Dark Wave gelingt damit der Spagat: Eine Platte von hoffnungsloser Melancholie und dystopischer Schönheit.

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Bohren & der Club Of Gore – Bohren for Beginners

Bohren & der Club Of Gore – Bohren for Beginners

von am 29. November 2016 in Best of

Ein Best of von Bohren & der Club of Gore ist irgendwo das wahrscheinlich absurdeste, was man sich ausdenken kann. Aus dieser Ausgangssituation heraus macht Bohren for Beginners dann aber eigentlich doch nahezu alles richtig.

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Metallica – Hardwired… to Self-Destruct

Metallica – Hardwired… to Self-Destruct

von am 20. November 2016 in Album

Dass Metallica auf der By Request-Tour die Setlist per (SMS-)Voting generieren ließen, scheint nun aufzugehen: Mit Hardwired...to Self-Destruct liefert die Institution ein bedingungslos am Markt und Fanwünschen angepasstes zehntes Studioalbum, dass ungeniert die eigene Discografie recycelt. Und den Kanon der Band trotzdem (oder gerade deshalb) durchaus gelungen fortführt - bevor man sich doch noch in zuviel Leerlauf vertändelt.

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Wilco, William Tyler [14.11.2016: Museumsquartier, Wien]

Wilco, William Tyler [14.11.2016: Museumsquartier, Wien]

von am 15. November 2016 in Featured, Reviews

Die überwältigende Magie bleibt vielleicht aus, doch der großen Klasse dieser Institution tut das freilich keinen Abbruch: Wilco überzeugen im sehr gut gefüllten Museumsquartier auch auf der Tour zu einem ihrer schwächeren Studioalben anstandslos.

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Nada Surf – Peaceful Ghosts

Nada Surf – Peaceful Ghosts

von am 13. November 2016 in Livealbum

Dass Nada Surf gerade einmal ein Jahr nach dem in Eigenregie veröffentlichten Live At The Neptune Theatre Seattle bereits das nächste Live-Album vorlegen, macht in diesem Fall durchaus Sinn: Peaceful Ghosts arbeitet 13 Songs der Indie-Lieblinge mit reichhaltiger Orchester-Unterstützung auf. Schön!

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Yo La Tengo – Murder in the Second Degree

Yo La Tengo – Murder in the Second Degree

von am 12. November 2016 in Compilation

10 Jahre nach dem so spaßigen wie nur bedingt hörbaren Cover-Rundumschlag Yo La Tengo Is Murdering the Classics serviert die Institution aus Hoboken mit Murder in the Second Degree 27 neue Interpretationen von Fremdkompositionen (sowie ein Mega-Medley), um dem Independent-Radiosender WFMU aus New Jersey unter die Arme zu greifen. Bei dieser ohne Scheuklappen umhertigernden Hatz stellt sich nur die Frage: Wohin eigentlich zuerst schauen?

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40 Watt Sun – Wider than the Sky

40 Watt Sun – Wider than the Sky

von am 10. November 2016 in Album, Heavy Rotation

Zu den schnellsten Veröffentlichern hat Melancholiker Patrick Walker ohnedies noch nie gehört. Derart eklatant viel getan, wie in den knapp 5 Jahren, die es nun gedauert hat, bis der Engländer The Inside Room, diese wunderbar erschöpfende Fackelübergabe von seinem einstigen (demnächst reaktivierten) Flagschiff Warning, überwinden konnte, hat sich dann allerdings zuvor auch noch nie: Das getragene Zweitwerk von 40 Watt Sun gießt seinen mächtigen Doom in eine völlig neue Erscheinungsform.

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Crippled Black Phoenix – Bronze

Crippled Black Phoenix – Bronze

von am 8. November 2016 in Album

Nicht nur das Matthew Dunn-Cover-Artwork macht nach all seinen plakativen Arbeiten etwas her: Justin Greaves und Crippled Black Phoenix gehen merklich gestärkt aus den Querelen der letzten Jahre hervor und erarbeiten sich mit Bronze die dem Titel entsprechende Medaille in der bandeigenen Alben-Discografie.

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