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Nach For a While kramen Whitney mit Kansas neuerlich in den eigenen Archiven, um einen letztendlich generalüberholt veröffentlichten Song nun neu bearbeitet an seine Wurzeln zurückzuführen.
Logan Ledger findet (auch dank des einen grandiosen Job als Produzent erledigenden Shooter Jennings) seinen einen Golden State, indem er sich vom Country seines selbstbetitelten Debütalbums ein gutes Stück weit löst.
Wer hätte gedacht, dass die Beatles und die Stones noch einmal zeitgleich neues Material veröffentlichen würden? Wobei: „Neu“ ist die Single Now and Then freilich nicht.
Myrkur bleibt stilistisch wandelbar, verhebt sich aber diesmal am Versuch, eine ihre bisherige Entwicklung mit neuen Perspektiven zusammenfassenden Wollmilchsau abzuliefern: Spine ist nicht wirklich rückgratlos, aber frustrierend wahllos geraten.
„To live ye must be born again“: LINGUA IGNOTA ist nach dem persönlichen Trauma, das 2021 im epochalen Sinner Get Ready gipfelte, Geschichte, nun widmet sich Reverend Kristin Michael Hayter auf SAVED! ihren inneren christlichen Dämonen.
Fabian Altstötter hat sich als Jungstötter mit Love Is 2019 und Massifs of Me (2021) vor allem den Ruf als absolut würdiger Fackelträger in der Dunkelheit hinter Scott Walker verdient. One Star strebt nun aber noch einmal merklich über diesen Status hinaus.
Spätestens seit Die Nerven vor rund einem Jahrzehnt ihren endgültigen Durchbruch hinlegten, hat sich das Stuttgarter Trio als absolute herausragende Live-Bank etabliert, die einfach immer geht. Die 100 Milliarden Dezibel Tour stellt dies sogar mit ausführlichem Blick in die Zukunft unter Beweis.
Angelo De Augustine muß nach dem atemberaubenden A Beginner's Mind wohl mehr denn je (wohl auch: einen größeren Hörerschaft denn je) zeigen, was er alleine (und jenseits der u unabdingbaren Sufjan Stevens-Vergleiche) kann. Toil and Trouble macht insofern vieles richtig.
Seit der Bandgründung 2017 und einer unmittelbar folgenden ersten EP haben die Brasilianer von Terraplana auf ihr Debütalbum Olhar Pra Trás hingearbeitet, um damit nun eine veritable Shoegaze-Talentprobe abzuliefern.
Und jetzt alle zusammen: Mit Va Fa Napoli hat sich in Wien ein vielversprechend im Spannungsfeld aus Midwest Emo und Indierock-Gemeinschaftsgefühl startendes Quartett aus arrivierten Szene-Experten formiert.







![Die Nerven, Shitney Beers [28.10.2023: Orpheum Extra, Graz] Die Nerven, Shitney Beers [28.10.2023: Orpheum Extra, Graz]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2023/10/IMG_2432.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)


