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„I have never enjoyed writing or recording an album more than this“ diktiert Adam Turla - und tatsächlich erreicht Spell/Bound phasenweise sogar Höhen, die für Murder by Death in den vergangenen Jahren außer Reichweite gekommen zu sein schienen.
Brutus öffnen ihren zwischen den Post-Maßstäben des Rock, Metal und Hardcore liegendes Amalgam auf Unison Life für eine breitere Hörerschaft, ohne die Essenz ihres Sound zu verwässern. Und es gibt glitzernde Glockenspiel-Effekte!
Nach Forest Nocturne, seinem Solodebüt als The Lord vor wenigen Monaten, lädt Sunn O)))-Kuttenträger Greg Anderson sich (neben Ian Astbury für das Verfassen der Linernotes) Petra Haden als Kollaborateurin für die Zusammenarbeit Devotional ein.
The Car bestätigt: Alex Turner will endgültig keiner der Strokes mehr sein, sondern zwischen Ohrensessel, Vintage-Desigberklamotten und Lavalampen, zwischen Lounge, Chillout-Bar und Fahrstuhl, betörende Brit-Chansons schreiben, als hätten Burt Bacharach und Stuart Staples versucht, einen Bond-Soundtrack aus der Kamera von Wes Anderson zu malen.
Don’t call it a Comeback: Omar Rodríguez-López und Cedric Bixler-Zavala verbinden vierzehn fragmentarisch bleibende Songskizzen zum offiziellen Art Pop-Album der einstigen Prog-Propheten The Mars Volta.
Das frustrierende Ciao! sekkierte vor drei Jahre ja mit der vielversprechenden Frage, ob es für Wanda nicht Perspektiven hinter der muffig werdenden Komfortzone geben könnte. Das selbstbetitelte Viertwerk der Wiener sagt nun: eher nicht, aber - weiter! weiter! - das ist durchaus okay so.
Mit Anagramm-Titel ist Laminated Denim als 22. Studioalbum von King Gizzard & The Lizard Wizard der spirituelle Nachfolger zu (dem mittlerweile auch physisch wie digital überall verfügbaren) Made in Timeland.
Mit dem Blick aufs große Ganze ist das Tryprichon Can I Take My Hounds to Heaven? weniger ein gelungenes Album, als ein potentiell interessant gedachtes Konzeptwerk - das so allerdings auch hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt.
Wie schon sein 2019er-Vorgänger (Even for just the briefest moment Keep charging this “expiation” Plug in to make it slightly better) ist auch Into this juvenile apocalypse our golden blood to pour let us never eine - am 21. Mai 2019 im Astoria Hotel der East Hastings Street von Vancouver - live aufgezeichnete Spontan-Kommunikation von Sumac und Keiji Haino.
Die vier Jahre Wartezeit auf Vaxis – Act II: A Window of the Waking Mind beweisen nur nebenbei, dass Lappalien wie eine irdische Pandemie also selbst interstellare Science Fiction-Lovestories aus dem Nebenstrang von Coheed and Cambria ausbremsen können.










