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Es hat gefühlt ein wenig gedauert, bis sich Death Cab for Cutie rund um den Umbruch, der die Trennung von Chris Walla war, wiedergefunden haben. Asphalt Meadows zeigt nun, dass dieser Prozess die geduldige Fan-Loyalität wert war.
Die 7″-Compilation Fettkakao 50 mit sechs Songs zur Feier der fünfzigsten Veröffentlichung des Labels. A Celebration, und was für eine! Das Wiener Label ist seit 2005 aktiv um gute Musik zu veröffentlichen, Konzerte zu veranstalten und zu netzwerken.
Die zugegebenermaßen/ unverdienterweise ein wenig in Vergessenheit geratenen No Devotion sind mittlerweile auf die Trio-Besetzung geschrumpft, kehren sieben Jahre nach der vermeintlich einmaligen Zusammenkunft Permanence durch No Oblivion aber unerwarteterweise mit einem Zweiwerk zurück, das erstaunlich gefestigt, voll und selbstsicher in sich ruhend wirkt.
Auch wenn die überragenden Ausnahme-Songs diesmal fehlen, arbeiten Pianos Become The Teeth für ihr Fünftwerk Drift erfolgreich am individueller aufgefächerten, wieder variabler werdenden Sound ihres zweiten Lebens.
Algiers holen sich für die Entwicklungsphase nach There is No Year (2020) und die Nebenspielwiese Mondo Decay (2021) für Bite Back die beiden Rap-Koryphäen Billy Woods und Backxwash an Bord.
Harry Styles zeigt auf seinem dritten Soloalbum, das charttauglicher Pop keinesfalls schlecht sein muss, sondern auch sympathisch und angenehm funktionieren kann. Mehr gelingt Harry's House dann aber leider auch nicht.
Death Metal und Free Jazz bleiben die Kernelemente der freien Radikale aus Brooklyn, doch strahlt die Fusionsenergie längst über diese Dualität: Imperial Triumphant vergolden auf Spirit of Ecstasy ihr alchemistisches Handwerk endgültig.
Neoklassizistischer Postrock und Slowcore zwischen Sigur Rós, Last Days of April, Jenniferever und Múm: Pete Lambrou lässt mit Sing With Abandon ein weiteres Mal darüber Staunen, wie bezaubernd vertrauter Eklektizismus sein kann.
Neck of the Woods, Better Nature und Widow‘s Weeds verliefen ein wenig nach dem Motto, dass den Silversun Pickups zwar die guten Songs ausgegangen waren, die Band aber noch irgendwie das Beste aus den Umständen zu machen versuchte. Physical Thrills funktioniert praktisch genau umgekehrt proportional.
Kein Monat ist seit Mã Héshiva... verstrichen, da legt Trhä mit Vat gëlénva!!! bereits nach - dem einerseits bisher schon wirklich auch traditionellst ausgelegten Album der Black Metal-Plattform; andererseits kommt das psychotische Höllen-Party-Artwork nicht umsonst mit drei Rufzeichen daher.










