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Slowdive sind legendär wie immer, aktuell aber auch populär wie nie zuvor - und leben diesen Umstand mit spürbarer Freude und Hingabe aus. Unter anderem, indem die Briten in ihrem zweiten Frühling so auch erstmals in ihrer Karriere Österreich beehren.
Daniel Avery und Grouper verfolgen zwei stilistisch konträre Ausrichtungen, um Kisses, den herausragenden Hit von Slowdives 2023er-Glanztat Everything is Alive, zu remixen bzw. neu zu verarbeiten.
Vertraut und zuverlässig, im besten Sinne. Aber mehr noch: Sechs Jahre nach ihrem selbstbetitelten Comeback erfinden sich die Shoegaze-Veteranen Slowdive für Everything is Alive doch ein kleines Stück weit neu.
Inferno ist zwar streng genommen wohl mehr oder minder ein Solo-Album von Mike Sandison. Es ist, rund 13 Jahre nach Tomorrow's Harvest, aber gerade auch deswegen das erhoffte nächste Meisterstück im Boards of Canada-Kanon.
Dass Slow Crush Fans von Slowdive sind, und im Windschatten von Whirr und Nothing schon zwei tolle Alben veröffentlicht haben, hört man Thirst an - mehr noch aber, dass die Belgier mittlerweile auf Pure Noise Records veröffentlichen und mit den Deftones als Leitbild neben Fleshwater bestehen wollen.
Auch wenn die EP New Low die sechs Jahre Wartezeit auf den Nachfolger des Greet Death-Meisterstücks New Hell verkürzt hat, fühlt sich Die in Love ein bisschen wie Comeback mit veritablen Neustart-Charakter an.
Dass Turnstile noch weiter durch die Decke in den Hype-Himmel gehen, ist schon nachvollziehbar, hat die Band mit Never Enough doch nichts anderes als ein noch ausgiebiger in die Kurven gelegtes Update ihres 2021er-Konsensalbums Glow On aufgenommen.
Knapp acht Jahre nach dem Zweitwerk Bright Wide Colder (respektive elf nach ihrem Debüt Fake Lights) engen Last Leaf Down ihre an sich so einnehmende Melange aus Shoegaze und Postrock auf Weight of Silence leider ein gutes Stück weit abseits der bisherigen Vorzüge ein.
Die Italiener von Glazyhaze haben sich für ihren dreampoppigen Shoegaze mit dem Debütalbum Just Fade Away 2023 durchaus ein bisschen Wohlwollen verdient. Dieses verpufft auf dem Nachfolger Sonic nun, ohne dass die Band tatsächlich etwas falsch machen würde.
Nachdem 1991 ursprünglich im vergangenen Jahr nur in physisch limitierter Auflage bei Konzerten der Band vertrieben wurde, ist das geschmackvoll restauriertes Destillat davon, was das offizielle Debütalbum von Drop Nineteens hätte sein können, nun auch ganz regulär erhältlich.

![Slowdive, Drab Majesty [02.04.2025: Simm City, Wien] Slowdive, Drab Majesty [02.04.2025: Simm City, Wien]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2025/04/IMG_1769.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)








