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World of Echo legt - erstmal seit 22 Jahren - mit Gone by Fall: the Collected Works of the Shapiros die überschaubare Diskografie des Quartetts, dessen Existenz man Mitte der 90er durch ein kurzes Blinzeln verpassen konnte, neu auf. (Physisch übrigens stark limitiert).
Saturdays at Your Place sind Ende des vergangenen Jahres mit der Single Tarot Cards unerwartet in neue Aufmerksamkeits-Sphären gestartet. Nun legen sie mit der EP Always Cloudy entsprechend befriedigend nach.
Große, unsterbliche Songs, die Indie-Geschichte schrieben und ihre Sidekicks - verpackt mit leicht ambivalentem Collectors Item/ Cash-Cow-Feeling als weniger hübsche Masche: The Strokes re-releasen mit The Singles - Volume One mehr oder minder die, natürlich!, Singles ihrer ersten drei Studioalben.
Bricht der Metal-Zirkus Slipknot womöglich tatsächlich zu neuen Ufern auf? Zumindest geht Bone Church weiter, als dies nur zu suggerieren - auch wenn der Single ohne Kontext schlußendlich die letzte Konsequenz fehlt.
Nach dem formidablen Time Skiffs des Animal Collective-Mutterschiffs und der tollen Panda Bear-Kollaboration Reset lässt sich Dave Portner alias Avey Tare nicht lumpen und kredenzt mit dem über die Pandemiejahre gereiften 7s kurzerhand das stärkste Soloalbum seiner Karriere.
Ambienter Instrumental-Hip Hop: Nach der erst vor wenigen Wochen erschienen Standalone-Single Moonlight kredenzt der aktuell sehr produktive Intrik aus Purbalingga in Indonesia mit Jingga schon den nächsten kleinen Happen an traumhaften Chill(out) Beats.
Die ehemalige Pipettes-Sängerin Rose Elinor Dougall und Blur-Gitarrist Graham Coxon sind mittlerweile sowohl privat als auch musikalisch ein Paar: The Waeve. Nun folgt nach einem halben Duzend an Singles das Debütalbum.
War Poems, We Rested: Satte sechs Jahre nach dem etwas schwammigen Debüt Ignite the Rest bündeln Kelley Deal und Mike Montgomery ihre schrulligen Indierock-Kompetenzen für ein zweites R. Ring-Album.
Tropical Fuck Storm behaupten, mit Submersive Behaviour eine Cover EP aufgenommen zu haben, holen aber eigentlich zum Troll-Moment aus. Tatsächlich ist diese Kategorisierung samt gefälschten Hintergrundinfos nämlich höchstes die halbe Halb-Wahrheit.
Durch personelle Änderungen hat sich das Szene-Supergroup-Trio Sightless Pit für Lockstep Bloodwar zwei Jahre nach dem 2020er-Debüt Grave of a Dog gewissermaßen zwangsläufig als Gäste-Drehtür-Duo neu erfunden - das den Harsh Noise-Terror nunmehr mit der Passage in das Horrorkabinett des Hip Hop öffnet.










