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Comedy-Alben machen ja oft den Fehler, kurzzeitig zum Brüllen komisch zu sein (wollen), aber abseits davon wenig substantielles zur langfristigen Unterhaltung beitragen zu können. Late Night Meister Jimmy Fallon und seine kleine Armee an Gaststars umkurven diese Falle anhand zahlreicher gar nicht so dummer Persiflagen. Natürlich trotzdem ganz großer, ganz köstlicher Unsinn, dieses 'Blow Your Pants Off'.
Demons My Friends zeigen nach dem etwas überhasteten Debüt-Schnellschuss Demons Seem to Gather mit Survive/ Yourself noch deutlicher auf, was in ihnen steckt. Aber frustrierenderweise auch, dass sie dieses Potential weiterhin nicht angemessen umsetzen können.
Der mittlerweile ja zum Meme gewordene Bobby Liebling holt zum Record Store Day 2026 ein absolutes Schmankerl aus den Pentagram-Archiven - High Voltage: Live at Spotsylvania '78.
Die für Emo-Schmissigkeit sorgende Klargesang-Attacke in der Herold-Single Violins hat, mag sie auch nur wenige Sekunden gedauert haben, im Vorfeld von This Is Goodbye... für Besorgnis bei einigen Fans geführt: Suchen Chamber etwa den verweichlichenden Spagat zur anbiedernden Massentauglichkeit?
Das Wer ist hier mindestens ebenso schwerwiegend wie das Was. Denn Workin' Man: Willie Sings Merle ist nicht nur ein Tribut an einen alten Freund von Mr. Nelson - sondern gleich an seine ganze Family.
Ein Jahr, nachdem die Magdalena Bay-Ästhetik zu Halloween prominent gefeiert wurde, gibt die Band nicht nur ganz reguläre Schminktipps - mit Unoriginal und Black Eyed Susan Climb erscheinen auch pünktlich zum Gruselfest zwei neue Songs des unfehlbaren Gespanns.
Vielversprechende Demos, die EP To God sowie ein knappes Live-Dokument haben dafür gesorgt, dass man Godot und ihr Debütalbum Fever Songs unbedingt auf dem Schirm haben musste.
Das ebenso schrill wie stimmig zusammengefügte Cover von Coagulated Bliss nimmt den collagenartigen Charakter des sechsten regulären Full of Hell-Studioalbums in all seiner neongrellen Frankenstein-Homegenität blendend vorweg.
Mit Tennis hinein in die Romantik eines zeitlosen Sommers im anachronistischen Flair samt bittersüßer Note: „You point to the trail where the blossoms have fallen/ But all I can see is the pollen fucking me up.“
Bricht der Metal-Zirkus Slipknot womöglich tatsächlich zu neuen Ufern auf? Zumindest geht Bone Church weiter, als dies nur zu suggerieren - auch wenn der Single ohne Kontext schlußendlich die letzte Konsequenz fehlt.










