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Mit dem ebenso umtrieben Trio Chaz Frazer, Sean Vandegrift und Darrell Chess im Rücken lässt Jonathan Thompson direkt nach der Gründung der gemeinsamen Emoviolence Band Calm and Secure das 13 Minuten zerfleischende Debütalbum Glass in the Mouth of the Sun von der Kette.
Peter Silberman und Michael Lerner setzen - nach einer dokumentierten Okkervil River-Koop-Tour - mit Blight wieder auf eine klassischeres The Antlers-Flair, als es das Comeback Green to Gold 2021 tat.
Das aus (ehemaligen) Mitgliedern von u.a. Every Time I Die, Eternal Sleep oder The Acacia Strain bestehende Quartett Atomic Rule wirft nur wenige Wochen nach seiner ersten Visitenkarte With Skull Crushing Force schon die nächste EP auf den Markt: The Golden Rose.
Da kann die versammelte Mannschaft im Booklet der Platte noch so traurig schauen: Live God ist ein den süchtigen Fan glückselig machendes, im Endorphinschub taumeldes Stück an beinahe unverschnittenem Nick Cave & The Bad Seeds-Heroin.
Lucro Sucio; Los Ojos del Vacio wurde zwei Monate vor seiner offiziellen Ankündigung geleaked und dann auch noch, dem tatsächlichen Release vorwegeilend, vorab auf einer Tour mit den Deftones dem irritierten Publikum präsentiert - nur, um letztlich auf verhaltene Reaktionen zu stoßen und ohne Brimborium weitestgehend schnell wieder vergessen zu sein.
Austin Lunn platzt angesichts der politischen Lage in den USA der Kragen: aggressiver als auf The Poppies Bloom for No King hat man Panopticon jedenfalls selten gehört. Die Einnahmen der exklusiv via Bandcamp vertriebenen EP werden deswegen auch gleich weitergereicht, wie Lunn in den weit ausholenden Liner Notes erklärt.
The Womb of the World lehnt sich expressionistischer, selbstsicherer und demonstrativer in jene Extreme, zwischen denen sich Qrixkuor auf Poison Palinopsia (2021) und Zoetrope (2022) - wie man jetzt weiß: erst andeutungsweise - bewegt haben.
„A song for two pianos / soprano voices / drums. named after alfred kubin's delirious and only novel. alternative title: MINOAN GATES.“ These New Puritans veröffentlichen mit The Other Side zum Auftakt ihrer Tour das erste von zwei Album-Outtakes.
Happy Birthday für einen modernen Szene-Klassiker: Die djentente Mathcore-Abrissbirne Frontierer feiert tatsächlich bereits den zehnten Geburtstag ihres bis heute nachtretenden Debütalbums mit Orange Mathematics (Redux).
Modern Life is War kehren nicht zurück, um mit Life on the Moon am Weg des geringsten Widerstandes zu gehen. Dafür kann man ihnen kaum genug Respekt zollen - auch, wenn am Ende ein frustrierend unausgegorenes Album steht.









