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Ein esoterischer Hoffnungsschimmer: Nick Cave lässt die Trauer über den Tod seines Sohnes Arthur nicht hinter sich, findet auf dem Ambientwerk Ghosteen in unmittelbarer Reaktion auf Skeleton Tree aber womöglich einen Weg, um mit dem Trauma zu leben.
Zehn Jahre nach Worse than Alone setzt die wiedervereinigte Nischensensation The Number Twelve Looks Like You zum neuerlichen Weirdo-Mindfuck an: Wild Gods ist ein grotesker Amoklauf durch das meisterliche Mathcore-Kuriositätenkabinett - samt erfrischend herausgestellter Jazz-Schlagseite.
Hat etwa ausgerechnet Pure Noise Records die Senkrechtstarter von SeeYouSpaceCowboy weichgespült - oder die Band für ihr Debütalbum The Correlation Between Entrance and Exit Wounds nur ihre Perspektiven erweitert?
Das Deafheaven-Nebenprojekt Creepers spielt auf Here There And Nowhere nun unter dem wenig einfallsreichen neuen Banner Heaven’s Club weiterhin seinen soliden, aber unspektakulären Dreampop.
Thank You For Today hatte ja bereits zaghaft angedeutet, dass Death Cab for Cutie sich nach dem schwachen Chris Walla-Abschied Kintsugi vielleicht nur neu akklimatisieren würden müssen, um im Schatten ihrer einstigen Großtaten eine gewisse Relevanz wiederfinden zu können. The Blue EP übertrifft diese leise Hoffnungen nun sogar.
Scott Stapp hat es offenbar aufgegeben, als Geheimagent den (Ex-)Präsidenten auf seinen Fahrrad zu verfolgen und besinnt sich für sein drittes Soloalbum The Space Between the Shadows auf seine eigentlichen Stärken: austauschbaren Pathos-Rock, knietief im Grunge verwurzelt.
Was tun, wenn man nicht erst über seine Soloalben Blunderbuss, Lazaretto und Boarding House Reach eine regelrechte Antipathie gegen Jack White entwickelt hat? Na - sich darüber freuen, dass Brendan Benson und die reaktivierten Raconteurs ihm mit Help Us Stranger seine stärkste Veröffentlichung seit Jahren abgerungen hat.
Als Soundtrack zur äußerst gelungenem Showtime-Dokumentation Of Mics and Men serviert der Wu-Tang Clan leider nur eine kompakte EP - die sich dann auch noch als kleine Mogepackung erweist.
Nothing to Write About Home, aber: Die nicht mehr ganz jungen, aber immer noch frischen Get Up Kids pendeln sich mit Problems qualitativ wieder in der guten Komfortzone der Guilt Show ein. Das passt!
Ein kleines digitales Geschenk von Thomas Erak und seinen Shoreline-Jungs: Drei Cover-Songs, die man nicht überbewerten sollte, aber nichtsdestotrotz ein wenig enttäuschend finden darf.










