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Zugegeben: Spätestens nach dem wirklich kaum noch etwas hängen lassenden Megaplex sind We Are Scientists - ausgerechnet rund um das seine Vorgänger doch in den Schatten stellende Huffy! - ein klein wenig am Heavy Pop-Radar abgetaucht. Doch die bisherige Diskografie der amerikanischen Spaßvögel war ja überzeugend genug, dass Lobes mit dem ewigen Sympathie/Nostalgie-Bonus Aufmerksamkeit verlangt. Und verdient.
Dredg bereiten sich laut eigenen Angaben ja schon ziemlich lange auf ihr Comeback in Form ihres sechsten Studioalbums vor. Mit der Veröffentlichung des Liebhaberstücks Vault sollen endgültig die (finanziellen) Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden.
Seit 2022 flutet das (ehemals unter anderem als Integral oder noiz bekannte) Enigma aus Lethbridge unter dem als Audry Bandcamp mit einen nicht versiegen wollenden Strom an Veröffentlichungen - Undisclosed Advertising & End Credits sorgt da erstmals auch abseits szenekundiger Experten für Aufmerksamkeit.
Vier Jahre nach Here Comes the Cowboy - und schon eine Dekade nach seinem Durchbruch mit dem jüngst neu aufgelegten 2 - frönt (der mittlerweile gewissermaßen zum TikTok-Star gewordene) Mac DeMarco auf Five Easy Hot Dogs explizit wie nie zuvor dem unverbindlichen Müßiggang.
Das Artwork von Dying of Everything ist ein weiterer Remix von Mariusz Lewandowski (RIP!), während das elfte Studioalbum von Obituary dazu als thrashiges Oldschool-Death-Fest früh im Jahr für den vielleicht witzigsten Albumtitel 2023 kandidiert.
Zehn Jahre nach Tears on Tape und sechs dem Ende von HIM - sowie vier nach dem Intermezzo mit den Agents - ist Neon Noir das offizielle Solodebütalbum von Ville Valo alias VV.
"Heklugjá is the climax of Volcanic Black Metal: Hail Nature!" Mutmaßlich abgeschnitten vom Rest der inzestuösen Szene Islands kochen Vosbúð auf Heklugjá vier Jahre nach Almannagjá nun zum zweiten Mal ihr eigenes Süppchen - mitsamt einem kaum ignorieren Haar darin.
Abstruser Dungeon Synth als veritabler Jump-The-Shark-Augenblick: Trhä setzt auf Die Macht der Feenflamme, einem Split-Release mit Acheulean Forests, den Nimbus seiner Unfehlbarkeit aufs Spiel.
Beinahe auf den Tag genau 30 Jahre sind vergangen, seit Jimmy Eat World in Mesa, Arizona gegründet wurden und in weiterer Folge über Emocore-Klassiker zur Alternative Rock-Macht mutierten, denen die enorme Fallhöhe hinter einer Staffette an (Semi-)Meisterwerken und Hitschleudern aber auch zum Verhängnis wurde.
Nach dem herrlich eigenwilligen Beatles-Cover Help! sowie dem sehr feinen Livealbum PRISYN: Live from Scarlet Chapel starten Jaye Jayle - hier nun wieder trotz der neuerlichen Mithilfe von Ben Chisholm deutlicher ein Soloprojekt von Evan Patterson - in Form von Small Dark Voices mit neuem Original-Material in das neue Jahr.










