Suche nach: the fall
Holly Lapsley Fletcher macht für die These Elements-EP weitestgehend bei der absolut soliden Klasse ihres Debütalbums Long Way Home von vor drei Jahren weiter, verhebt sich aber eine nuancierte Gewichtsverlagerung in der stilistischen Ästhetik.
Drei Jahre nach dem Tod Leonard Cohens überrascht es durchaus, eine illustre Gästeliste um Daniel Lanois, Matt Chamberlain, Beck, Jennifer Warnes, Damien Rice, David Campbell oder Leslie Feist für die posthume Ehrenrunde Thanks For the Dance versammelt zu wissen.
Vergangenes Jahr hat Juliana Hatfield sich charmant vor Olivia Newton-John verneigt, und ihrem eigenen Schaffen damit einen weicheren Feinschliff gegeben. Juliana Hatfield Sings The Police hätte im Umkehrschluß insofern für eine neue Kantigkeit sorgen können.
Damon Lindelof wollte sich nach dem ikonischen Score, den Max Richter für den unter Wert verkauften Serien-Geniestreich The Leftovers zauberte, offenbar nicht lumpen lassen und hat für seine Quasi-Adaption von The Watchmen gleich die Oscar-Preisträger Trent Reznor und Atticus Ross an Bord geholt.
Progressiver Oldschool-Death Metal wie von einem anderen Planeten: Blood Incantation rechtfertigen mit ihrem Zweitwerk Hidden History of the Human Race endgültig alle Begeisterungsstürme, die bereits der Vorgänger Starspawn 2016 einfuhr.
Ein gelungenes, zutiefst angenehmes Komfortzonenschaulaufen: Sven Regener und die zeitlos wunderbaren Element of Crime (über)füllen das Orpheum am ersten von zwei aufeinanderfolgenden Graz-Gastspielen bis zum Anschlag.
Die Karriere der Briten lässt sich qualitativ in eine Zeit vor und nach dem Ausstieg von Gitarrist Chris Urbanowicz einteilen. Die unvermeidliche Werkschau Black Gold: The Best of Editors kaschiert dies tatsächlich bestmöglich.
For the Dead Travel Fast ist das nächste rundum grundsolide Vintage-Standardwerk der retro-versierten im Proto-Metal watenden Paychedelik-Rocker von Kadavar. Diesmal halt im Dracula-Idyll von Transylvanian abgelichtet.
Exhorder haben mit ihren ersten beiden Studioalben einen Platz in den Annalen der Musikgeschichte sicher - immerhin waren sie die Initialzündung für die Karriere von Pantera. Weil sie dafür aber nie den verdienten Respekt bekommen haben, hat es auch 27 Jahre gedauert, bis mit Mourn the Southern Skies nun ein Nachfolger erschienen ist.
Seit Jahren sammelt Future Islands-Frontmann Samuel T. Herring als Hemlock Ernst schon Credibility in der Hip Hop-Szene und Gästelistenplätze bei Größen wie Madlib, Open Mike Eagle oder Milo. Für sein erst jetzt erscheinendes (Quasi-)Debütalbum Back at the House hat er jedoch den idealen Zeitpunkt abgewartet.






![Element of Crime, The Big Howard [09.11.2019: Orpheum, Graz] Element of Crime, The Big Howard [09.11.2019: Orpheum, Graz]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2019/11/Element-of-Crime-5-e1573407721797.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)



