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Im Zuge des Autoren- und Schauspieler-Streiks hat Yellowstone-Schauspieler Ryan Bingham vier Jahre nach American Love Song wieder Zeit für seine eigentliche Profession als Musiker - und mit Watch Out for the Wolf eine EP am Start, die einmal mehr neue Grenzen für den 42 Jährigen abzustecken versucht.
Johnny Booth gelingt mit ihrem dritten Album Moments Elsewhere ein Metalcore-Konsens, der bei der Fan-Schnittmenge aus Frontierer, Every Time I Die und Grayheaven für feuchte Höschen sorgen sollte.
Im Windschatten ihres tollen aktuellen Studioalbums Asphalt Meadows (und dessen Acoustic-Appendix) veröffentlichen Death Cab for Cutie mit An Arrow in the Wall eine neue Standalone-Single.
Slaughter in First Avenue, das erste Live-Album von Uncle Acid and the Deadbeats, geht satte 86 Minuten in die Vollen und beschränkt sich dennoch auf das Wesentliche - auf die rohe, verschwitzt zurückgelehnte Aura des heavy rockenden Psych-Doom.
Ohne einmal mehr gleich zum Einstieg den Silent Alarm-Zeiten nachzutrauern: Die Richtung stimmt nach der qualitativen Kurskorrektur Alpha Games für Kele und Co. mittels der The High Life EP nach wie vor.
Ryland Heagy (guitar, vocals) und Pat Doherty (drums) wollen The Brightest Days dezidiert nicht als neues Album oder neue EP verstanden wissen -„The differences between each track […] are what makes it such a special release“ - und präsentieren so ihr erstes Mixtape.
The Ballad of Darren ist laut Damon Albarn „the first legit Blur album since 13, because we approached it like we would have approached making a record before, with all of us together in the room“. Und tatsächlich geht das Werk mit der Verneigung vor Bodyguard Smoggy im Titel wohl ziemlich genau dorthin, wo Think Thank mit einem stärker involvierten Graham Coxon landen hätte können.
Die unfehlbare, göttliche Institution Melvins feiert ihr 40 jähriges Jubiläum - unter anderem auch mit einer Neuaufnahme der ersten EP Six Songs unter dem Banner The Devil You Knew, The Devil You Know.
2021 konnten nur wenige Dissonant Death Metal-Platten im Schatten von Imperative Imperceptible Impulse bestehen. Das selbstbetitelte Moral Collapse-Debütalbum gehörte als veritabler Geheimtipp nach allgemeiner Auffassung dazu. Für Divine Prosthetics setzt das multinationale Gespann nun aber auf einen polarisierenden Ansatz.
Ryan Adams hat die legendären Cardinals zumindest nominell - als Quasi-Allstar-Combo - wieder zum Leben erweckt und spendiert mit Alive: Volume 1 einen allgemeinen Überblick über die Anfänge dieses wohl auch monetär motivierten Neubeginns.










