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Die fünfte Studioplatte im fünften Jahr zeigt den mittlerweile ja primär mit Mclusky-Reunionsshows beschäftigt zu sein scheinenden Andy Falkous in ungebrochener (Veröffentlichungs)Wut. Christian Fitness sind derweil mit You Are the Ambulance allerdings zu einem halbgaren Lust-und-Laune-Nebenprojekt geworden.
Ohne Spoiler: Für den gleichnamigen Jim Jarmusch-Film ist die Sturgill Simpson-Single The Dead Don’t Die durchaus auf mehr als einer Ebene essentiell. Doch was kann der innerhalb der Rahmenhandlung hemmungslos gehypte Themesong nach dem Durchbrechen der vierten Wand so ganz auf sich alleine gestellt?
Neun Jahre nach ihrem Tribut an Daryl Hall und John Oates verneigen sich Inara George und Greg Kurstin auf dem zweiten Teil ihrer Interpreting the Masters-Serie vor dem Werk von Van Halen. Das ist sehr nett - und hat zudem Beck an Bord.
Starke Talentprobe einer jungen Band aus Portland: floral patterns. befeuern mit ihrer Einstands-EP The Time It Takes To Get From Place To Place And How People Change die aktuell grassierende Screamo-Renaissance.
Deathspell Omega starten in ihr drittes Bandjahrzehnt überraschend einladend, behaupten sich mit dem höllischen Konglomerat The Furnaces of Palingenesia jedoch trotzdem als schwer verdauliches, zutiefst polarisierendes Enfant Terrible an der Spitze des avantgardistischen Black Metal.
Hot Water Music finden pünktlich zum 25 Jährigen Jubiläum zurück in die Spur. Über weite Strecken wird sich Shake Up the Shadows sogar als eine der stärksten (weil: nachhaltigsten) Veröffentlichung der Band seit ihrem Comeback erweisen.
Kaum jemand sonst legt Minimalismus derart maximal aus, wie die den sehnsüchtigen Leidensweg im Drone findenden BIG|BRAVE. Ihren spätestens 2017 mit Ardor determinierten Soundkosmos und Modus Operandi balancieren sie über A Gaze Among Them dabei noch tiefschürfender und facettenreicher aus.
Um Here Comes the Cowboy zu mögen, muss man nicht nur die am unaufgeregt dösende Ader von Mac DeMarcos typisiert eingefahrenem Songwriting lieben, sondern auch den kruden Sinn für Humor des Slackers.
I Am Easy to Find vermisst bis zu einem gewissen Grad eine neue Wohlfühlzone für The National: Matt Berninger ist nicht mehr das alleinige Gravitationszentrum von Songs, die ihre (zu) weitschweifende Ausgeglichenheit auch in der harmonischen Balance mit der weiblichen Perspektive finden.
Kiefer Sutherland bedient den amerikanischen Country-Markt auch mit seinem Zweitwerk Reckless & Me mittels einer vollkommen austauschbaren Souveränität, kurzweilig und kantenlos. Nicht schlecht!










