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Drei Jahre ist es bereits her, dass George Hirsch die legendären Blacklisted zu Grabe getragen hat. Nun stellt mit einer ersten Demo seine neue Spielwiese Staticlone - "Guitar/Vocals -Gee, Bass - Dave, Guitar - Jon, Drums - Jeff" - vor.
Nun machen Nada Surf Cycle Through, einen Record Store Day-Nachhall zum tollen neunten Studioalbum Never Not Together aus dem vergangenen Jahr, auch digital für die Allgemeinheit zugänglich.
Bedenkt man, welch ein Ereignis die Rückkehr von Esoteric 2019 war, ist es eigentlich eine Schande, wie sehr Companion, das Comeback der Institution Skepticism, nun abseits des Radars geschieht.
Zugänglich wie nie, doch James Blake kann nicht aus seiner melancholischen Haut: Auf Friends That Break Your Heart befindet sich der Engländer auf existenzieller Sinnsuche jenseits des privaten Beziehungsglücks.
Dass Esao Andrews für das Artwork von A Dream About Love verantwortlich zeichnet, ist nicht offensichtlich. Das passt, weil auch Circa Survive sich auf ihrer ersten EP seit The Appendage vor elf Jahren einem überraschenden stilistischen Paradigmenwechsel verschreiben.
Zwei Jahre nach der sehr okayen, aber auch zu egalen EP Blood Harmony hat der vielbeschäftigte Finneas Baird O’Connell Zeit für sein sehr okayes, aber zu egales Debütalbum Optimist gefunden.
Blue Bannisters (ehemals Rock Candy Sweet) ist ein Grower als Abnabelung von Jack Antonoff samt dem angehängten Sammelbecken bisher ausgesparter Songs, oder: ein wunderbares Lana del Rey-Album mit Schönheitsfehlern.
Unzählige Band wollen in die Bresche springen, die Gorguts nach Colored Sands hinterlassen haben. Die Groove-Provokateure von Replicant machen das auf ihrem Zweitwerk Malignant Reality aber vielversprechender als die meisten.
„This is a funeral“ brüllt Justine Jones zur Eröffnung des Titelsongs. Ganz so drastisch sind die Zustände auf Conquering dann nicht, subjektiv entwickeln sich sie Dinge aber tatsächlich nicht in die richtige Richtung für Employed to Serve.
Dass szenebewanderte US-Fans weiterhin darüber schwadronieren, dass Billy Strings auf Platte weiterhin nicht die magische Genialität seiner angeblich orgasmischen Liveshows erreicht (oder eher: gar nicht erreichen will, weil er hier eine kompaktere Ausdrucksform wählt), erscheint angesichts von Renewal regelrecht absurd: Besser als der 29 jährige konserviert auch im Studio derzeit niemand den progressiven Bluegrass.










