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Future Islands haben mit People Who Aren't There Anymore im weitesten Sinne zum siebten Mal mehr oder minder das selbe Album aufgenommen - diesmal damit aber dennoch mehr richtig gemacht, als meistens.
Weil die Band ihrer aktuellen Single gerade noch ein schrecklich groteskes AI-Video hintennach geschoben hat, bietet sich die Gelegenheit daran zu erinnern, was für eine seltsame Frankenstein-Kreatur Guns N' Roses da mit The General doch Ende des vergangenen Jahres freiließen.
Wall of Eyes mag seinen Titel aus alten Radiohead-Tagen entlehnen, lässt The Smile aber endgültig über der Resteverwertung von angestauten Mutterschiff-Material zu einer runden Einheit für die Zukunft zusammenwachsen.
LLNN und Sugar Horse machen sich demnächst gemeinsam auf, um Europa zu betouren. Darauf stimmen die beiden Ausnahmebands mit einer gemeinsamen Split via Pelagic Records ein.
Klar, Back in Love City war eine ziemliche Enttäuschung. Aber dass die Vaccines dennoch weiterhin für zuverlässige Indierock-Anachronismen gut sein würden, stellten schon die vier Vorboten von Pick-Up Full of Pink Carnations klar.
Alleine als quantitativ-qualitativer Umkehrschub zum nicht auf den Punkt findenden 2022er Vorgänger DRILLMATIC Heart vs. Mind zahlt sich das Hit-Boy-Engagement für The Game und seine Kooperations-Platte Paisley Dreams aus.
Super: Die Lemon Twigs Brian und Michael D’Addario halten das Niveau ihres aktuellen Studioalbums Everything Harmony mit der aus dem Nichts kommenden neuen Instant-Killer-Single My Golden Years. Mindestens!
„No, I don’t need nothing/ No, nothing I don’t already hold.“ Peter Silberman und Michael Lerner praktizieren auf der vierten The Antlers-Single in diesem Kalenderjahr eine asketische Meditation.
Bush-Leader Gavin Rossdale spendiert dem 18 Jahre alten The Best of '94–'99 mit Loaded: The Greatest Hits 1994–2023 ein leidlich notwendiges Update - das allerdings irgendwie doch beinahe das beste aus den widrigen Umständen macht.
Diese Krönung hat sich ein toller Atmospheric Black Metal-Jahrgang verdient: Austin Lunn unterstreicht die Vormachtstellung von Panopticon zum Ausklang von 2023 mit The Rime of Memory in beeindruckend massiver Imposanz.









