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Sieben Jahre nach One Dark Silent Off treten Radian auf Distorted Rooms mit einer verspielten Nonchalance den Beweis an, dass man sich immer noch mühelos in der Elite-Liga experimenteller Klangkunst bewegt.
Bittersüßer, dunkel verführender Indie-Dark Folk, durch einen Nebel aus Goth, Dark Wave und New Age-Postpunk durchzogen: Tim Smith wandert rund 12 Jahre nach dem Ausstieg bei Midlake mit seiner Frau Kathi Zung als Harp durch Albion.
Zwei Jahre nach Sorceress, ihrem subjektiv enttäuschendsten Album bisher, entfaltet Jess Williamson mit dem sanft entrückten Time Ain’t Accidental ihr zeitloses Potential nun jedoch stärker denn je.
James Blake macht den Spagat zwischen dem Rückblick zu seinen Dubstep-Wurzeln auf der einen, und der konsequenten Fortsetzung der seit Assume Form eingeschlagenen Öffnung in den zugänglichen Pop und trendigen Hip Hop auf der anderen Seite. Und dann erschließt Playing Robots Into Heaven doch vor allem auch neue Horizonte.
Wanda versuchen sich mit der Single Bei Niemand Anders an der Trauerbewältigung - und liefern eine ergreifende Nummer, die an sich gefälligen Kitsch wirklich authentisch und berührend artikuliert.
Neoklassizistische Piano Muzak: Nepo Dad Rob Grant hat rund um seinen 70. Geburtstag nicht viel zu sagen - tut dies auf seinem Debütalbum Lost at Sea aber mit ausgesprochen angenehmer Grandezza.
Diese 52 Minuten sind eine „EP by no one's definition but Kurt Vile's“. Ungeachtet der Format-Kategorisierung erweist sich das fabelhafte Back to Moon Beach jedoch auf den letzten Metern auch als unausgegorenes Ganzes.
Samia Najimy Finnerty will die Versprechen der besten Momente auf The Baby mit ihrem Zweitwerk Honey zwar nicht stemmen - was jedoch irgendwo zwischen (Phoebe Bridgers-)Worship und (Billy Eilish-)Tribut dennoch weitestgehend überraschend stimmig funktioniert.
Dieser Tesseract verbindet 6 Flächen über insgesamt 127 Minuten zu einer reichhaltigen Klangwelt: Auch auf ihrem zweiten Album nach If Not Now von 2020 braucht die neoklassizistische Experimental-Künstlerin Meredith Bates nach Superlativen im Volumen um ihre eklektischen Visionen zu artikulieren.
Neben einer Anniversary Edition zum 25. Geburtstag von Stratosphere und der 7“-Sammlung Moods, Modes tragen Duster mit Remote Echoes noch eine zweite Compilation zusammen, die sich mit der Frühphase der Band beschäftigt.










