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Seit 2017 war es - bis auf die Single Funeral und Te Lo Dije - relativ still um Miguel. Dass sein frivoler Alternative R&B in Zeiten sozialer Isolation und abgesagter Strandurlaube allerdings wichtiger denn je sein könnte, wird mit Art Dealer Chick Vol. 4 aber überdeutlich.
Selbst mit einer grundlegenden Begeisterung für den klassischen Folk stehen die Chancen gut, Willie Dunn nicht jene Wertschätzung und Aufmerksamkeit entgegengebracht zu haben, die der Kanadier verdient hat. Die grandiose Werkschau Creation Never Sleeps, Creation Never Dies schafft diesbezüglich für angemessene Verhältnisse.
Das erstes Album von Cameron McBride unter seiner 90er-Alternative Rock-Spielwiese Bleach Wave kann die hohen Erwartungshaltungen, die eine Reihe hochinfektiöser Kurzformate über die vergangenen Jahre etablierte, leider nicht vollends stemmen. Das macht East Jesus jedoch noch lange zu keiner wirklichen Enttäuschung.
Trash-Neustart für Distillator: Nach dem aufmerksamkeitgenerierenden Starthilfe-Impuls mit Vektor stemmen Cryptosis auf Bionic Swarm die hohen Erwartungshaltungen an ihr Debütalbum.
2020 hat Jon Hopkins mit dem Meditationsstück 1/1 Singing Bowl (Ascension) im Ambient und Drone reflektiert, nun widmet er sich auf der EP Piano Versions - dem wenig kryptischen Titel folgend - seiner Vorliebe für Cover-Interpretationen am Tasteninstrument.
Der mit zahlreichen Projekten vielbeschäftigte Leonard Trombly alias Lykos hat knapp sieben Jahre der ersten Demo Zeit für eine zweite solche unter dem Banner Subterranean gefunden: A Myriad of Eyes ist wunderbar hässlicher, klassischer Funeral Doom.
Mit ihrem (nominellen) Zweitwerk Backwater sind Fuoco Fatuo aus Varese in der Lombardei im Doom-Wahnsinnsjahr 2017 rückblickend etwas undankbar abseits der breiten Wahrnehmung vegetiert. Vielleicht ist der Nachfolger Obsidian Katabasis auch deswegen ein derart trostloser Akt des destruktiven Fatalismus geworden.
Als kompakt und effektiv zulangender Oldschool Tech Death Metal mit avantgardistischen Tendenzen ist Moral Collapse ein Spagat zwischen der unverbrauchten Ambition eines Debütalbums und dem präzisen Expertenkönnen langjähriger Erfahrung kompakt zulangender Effektivität.
Auf Preserved in Time, ihren ersten Album seit acht Jahren, liefern die Dortmunder Doomer von Wheel mehr als nur ein routiniertes Methadonprogramm für Anhänger von Bands wie Pallbearer, Khemmis, Fvneral Fvkk oder Crypt Sermon.
The Five Stages of Grieve als instrumentale Ambient-Odyssee: Meditations ist der erste Part der letztendlich 49 Songs umfassend werdenden, fünfteiligen Albenserie Convocations, auf der Sufjan Stevens den Tod seines leiblichen Vaters musikalisch verarbeitet.










