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Doom-Geschichtsstunde: Göden drängen in den Windschatten der legendären Winter und füllen deren Fußstapfen mit ihrem Debüt Beyond Darkness absolut befriedigend aus, ohne deswegen bereits an ihrem eigenen Denkmal zu basteln.
Je nach Sichtweise auf die verschobene Release-Geschichte von Sepulcher und Beneath rudern Infant Island auf ihrem zweiten Studioalbum einen Schritt zurück oder schließen Lücken in der vorweggenommenen Entwicklung.
Dass die Veröffentlichung vermeintlicher Ausschussware von Carly Rae Jepsen ein Grund zur Freude ist, weiß man seit E·MO·TION: Side B. Das dem 2019er Album nachgereichten Dedicated Side B überflügelt nun nicht nur die damalige EP in quantitativer Hinsicht, sondern qualitativ auch das nominelle Stammwerk aus dem Vorjahr.
Jess Williamson sagt, die aktuelle Pandemie habe ihre Erwartungshaltung daran geändert, ob ihr Viertwerk Sorceress den lange herbeigesehnten Durchbruch bedeuten würde.
Mehr Soundtrack waren Mogwai noch nie: Für den (zuerst nach eigenem finanziellen Ermessen vertriebenen) Score der italienischen Serie ZeroZeroZero gehen die Schotten weit wie nie vom Postrock weg, hinein in den Ambient.
Old Man Gloom sind Troll-Experten und veröffentlichen nach der Fake-Bemusterung von Ape of God kurzerhand abermals einen Doppelschlag: In die lange Vorlaufzeit von Seminar VIII: Light of Meaning wurde kurzerhand dessen Nachfolger Seminar IX: Darkness of Being vorauseilend veröffentlicht eingeschoben.
Nachdem das Mutterschiff The Bronx im vergangenen Jahr bereits mit der sehr befriedigenden Reste-Sammlung Dead Tracks zusammenräumte, was neben den regulären Studioalben so alles abfiel, zieht das Alter Ego Mariachi El Bronx diesbezüglich mit Música Muerta nach.
Craig B hat sich im vergangenen Jahr bekanntlich als Musikschaffender zurückgezogen. Ein Umstand, der immer noch schmerzt - und der durch Live at Mono, einem Mitschnitt der finalen A Mote of Dust-Show in Glasgow, gleichermaßen Narben aufreißt, wie sie versöhnlich behandelt.
Magnus Pelander nennt das sechste Witchcraft-Album Black Metal, spielt darauf aber ausnahmslos im Alleingang Folk-Acoustic-Songs auf seiner Gitarre. Ein an sich gut gemeinter (halblustiger) Witz, der letztendlich aber auf eigene Kosten geht.
Wenn das Cover-Artwork mehr ungestüme Energie besitzt, als die Musik dahinter: Die prolongierte Supergroup Fake Names um drei verdiente 80er-Helden und ihren Refused-Sänger spielt auf dem selbstbetitelten Debüt harmlos-netten Power Pop/ Punkrock.










