Suche nach: the men
Thrice haben nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie mit dem Sound von The Artist in the Ambulance nicht zufrieden sind. Zum 20 jährigen Jubiläum spendiert die Band ihrem dezidierten Durchbruchsalbum deswegen auch endlich ein Revisited-Neuaufnahme.
Tribunal, ein Duo aus Vancouver, stellt sich auf seinem Debütalbum The Weight of Remembrance vielversprechens als duale Ambitionen der dunklen Künste harmonisierendes Alchemisten-Gespann vor.
Dass One Step Closer für ihre Überraschungs-EP Songs for the Willow Floral Green und Is Survived By als erste Referenzen angeben, zeugt von einer gesunden Selbsteinschätzung.
Zwei Jahre nach dem Debütalbum Brume hiémale putzen Turpitude sich mit ihrem konzeptuellen Zweitwerk Une interprétation de la dissolution glaciale en quatre mouvements für die erste Riege des Black Metal heraus.
Seit 2019 erweisen sich die Ankündigungen eines bevorstehenden neuen The Cure-Albums seitens Robert Smiths als fruchtlos. Dennoch stehen die Zeichen gut, dass es 2023 endlich soweit sein könnte.
WU LYF haben ihre Aktivitäten auf Bandcamp aus dem Jenseits heraus hochgefahren - auch, um Kram wie Kerzen zu verkaufen. Daneben gibt's aber zudem immer wieder interessante Demo-Compilationswie nun eben Before the Fire (Demos and Rarities 1998-2010).
Ein spätes 2022er-Schmankerl: Knapp zwölf Monate nach dem gemeinen Ausschnitt Live in Chinatown biegen Elder Devil kurz vor dem Jahreswechsel mit der Überraschung-EP Tormentor um die crustige Grindcore-Ecke.
Nach der EP-Sammlung Vestige deutet die Artwork-Wahl einen veritablen Paradigmenwechsel bei Chained to the Bottom of the Ocean an, doch pflegt I Tried Catching You But You Fell Through Me weitestgehend den bandtypischen Sludge-Doom.
Wie jedes Jahr gab es auch heuer wieder einige Platten, die nachhaltige Eindrücke hinterlassen haben, ohne deswegen aber zwangsläufig Plätze in der Top 50-Rangliste zu ergattern. 15 Davon bekommen hier einen außerordentlichen Platz im Rampenlicht abseits der Hauptbühne.
Für The Lockdown Sessions gilt: Musik von Roger Waters zu konsumieren bedeutet mittlerweile ja immer auch, für sich selbst eruieren zu müssen, ob man Kunst und Künstler voneinander trennen kann/will.










