Suche nach: the men
Nach James Blake lichtet auch das zweite große britische (Post-)Dubstep Flagschiff von 2010 die Anker: 'Cold Spring Fault Less Youth' bringt Mount Kimbie weg von den digitalen Laptopmusik und hin zum Proberaum und gesteigerten Eingängigkeit.
Der mürrische Kettenraucher Mark Lanegan war noch nie um eine Kooperation verlegen, möge sie auch noch so abstrus erschienen sein. 'Black Pudding' spielt sich hingegen von vornherein in der Komfortzone des 48 jährigen ab: der englische Multinstrumentalist Duke Garwood liefert seinem Tourbuddy mittels karger Bluesgitarrenskizzen von Haus aus ideale Steilvorlagen, um die rauchige Ausnahmestimme Lanegans in eine postapokalytische Westernwelt aufblühen zu lassen.
Als ASG das letzte Mal praktisch aus dem Nichts auftauchten, hatte die Skater-Kombo auf ihrem dritten Studioalbum 'Win Us Over' die treffsicherste Verbindung zwischen Torche's Pop-Sludge und dem Heavy Metal von The Sword gefunden.
le_mol aus Wien bestehen mittlerweile seit einem Jahr nur mehr zu 50% aus herr_mol alias Raimund Schlager, der sich für das bereits siebente Album 'aleph one' Verstärkung von Multiinstrumentalisten Sebastian Götzendofer verschafft hat. „Just another Instrumentalband“ vielleicht, steckt dann aber in einigen Belangen doch so manche fünf-aufwärts-köpfige Postrock-Kombo in die Tasche.
Ist 'It’s Up To Emma' das verträglichere Grunge-Album geworden, dass auf den metallenen Parcours 'The Calcination Of Scout Niblett' zwangsläufig folgen musste? Eine zugängliche Rückbesinnung? Oder doch das bisher persönlichste, vielleicht sogar romantischste Werk von Emma "Scout" Niblett? Die Wahrheit liegt letztendlich wohl irgendwo dazwischen.
Die Blogosphäre ist in leiser Aufregung, das Hypebarometer schlägt aufgeregt aus: Wampire, so heißt es, muss man 2013 auf dem Radar haben. Diesen Wirbel rechtfertigt 'Curiosity' dann als souveräne aber wenig herausragende Genremischkulanz nur im Ansatz.
Beinahe ein Jahrzehnt ist seit dem letzten regulären Daft Punk-Werk verstrichen. Kein Anlass für Ausblicke in die Zukunft der elektronischen Musik - vielmehr setzen sich die Disco-Roboter Thomas Bangalter
Guy-Manuel de Homem-Christo als chronistische Anbieter von zweckdienlich Spielwiesen in Szene.
Singer-Songwriter-Ausflüge sind für gestandene Punkrocker und Post-Hardcorler bekanntermaßen keine Seltenheit. Andrew Koji Shiraki alias Koji schlägt sich aber seit jeher lieber alleine mit Akustikgitarre bewaffnet gefühlvoll und intim durch seine rauh auftretende Nachbarschaft.
Der vielbeschäftigte Mikal Cronin zerbricht sich auch auf seinem zweiten Album den Kopf mit allgemeingültigen Existenzfragen und findet die Antworten darauf gleich selbst: in leichtfüßig rockenden Powerpop-Songs für einen unbeschwerten Sommer.
'Get Disowned' bietet genug Qualität, um sich nicht gar nicht lange darüber echauffieren zu müssen, dass über ein Jahr vergangen ist, seit diese kratzbürstige, schräge, wunderbare kleine Plattenperle ihr US-Release erlebt hat. Besagte Qualitäten liegen natürlich vor allem an Frontfrau Frances Quinlan.










