Oliver
Das Debütalbum Sonnata - samt einer Drumherum drapierten Reihe aus Kleinformaten - hat schon Eindruck in der Sludge-Szene geschunden, und eine illustre Gästeliste für das Sunrot-Zweitwerk The Unfailing Rope angelockt.
„Deathless is meant as a judgement of the purveyors of systemic transphobia and a balm to those suffering beneath its hold“ sagen Hellish Form und wandern den Weg vom Remains-Friedhof an mächtigen Kathedralen vorbei hinauf ins Licht.
Abseits der Amazon Prime-Serie (respektive der entsprechenden Romanvorlage von Taylor Jenkins Reed) veröffentlicht die fiktive Band Daisy Jones & The Six ihr Album Aurora nun auch in der Realität.
Nach all den Auszeichnungen, die Heard a Long Gone Song eingefahren hat - und spätestens der Aufmerksamkeit, die ihre fabelhafte Interpretation von All the Tired Horses im Rahmen von Peaky Blinders aufwirbelte - bekommt All of This Is Chance schon vorab mehr Beachtung geschenkt, als die bisherigen Veröffentlichungen von Lisa O'Neill.
Vier Jahre nach seinem selbstbetitelten Debüt (auf der sich letztendlich auch noch der Hit Where's My Love einfand) hat Brian Fennel (zu) viel Material für das offiziell zweite SYML-Album The Day My Father Died zusammengetragen.
Grimoires sorgen auch mit Book II dafür, dass sie in der aktuellen Schwelle aus shoegazenden Newcomern und Talenten mit ihrem „Bay Area post-whatever with 90s sparkle“ unbedingt Beachtung finden müssen.
Auch wenn Hebi Katana mit ihrem Tokyo Samurai Doom vielleicht keine Originalitätspreise im gefühlten Umfeld von Regain Records verdienen, kann es durch die Live Demo at Wildside nicht schaden, mal nebenbei auch endlich an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass die Band Anhängern von Mephistofeles, Ibliss und Co. durchaus Freude machen sollte.
Das Lovecraft Sextet zelebriert auf der limitierten 7“-EP Black†White zweimal seinen typischen Darkjazz-Black-Metal-Hybriden. Erwartungsgemäß toll - aber letztendlich auch nicht wirklich befriedigend entlassend.
Die dereinst gecancelten Whirr erleben in jüngerer Vergangenheit eine Renaissance. Muta und Blue Sugar werden daran nichts ändern. Das Single-Doppel gehört immerhin zum besten, was die Band bisher veröffentlicht hat.
Ein zugemauerter und in Vergessenheit geratener Tunnel als Sinnbild für Lana der Reys eigene Findungsphase, zwischen Familien-Planung, -Treffen und -Therapie, zwischen Selbstreferenzen und Assimilationen, zwischen neuen Perspektiven und Basis-Triumphen. Also: Did You Know That There's a Tunnel Under Ocean Blvd?










