Album

Spidergawd – V

Spidergawd – V

von am 15. Januar 2019

Auch ihre mit Abstand längste Pause zwischen zwei Studioalben (immerhin sind beinahe unfassbare zwei Jahre seit IV vergangen!) hat weder die Rahmenbedingungen noch die inhaltliche Ebene verschoben: V ist das fünfte wertkonservative Spidergawd-Album am Stück, auch das ebensovielte bärenstarke.

[mehr…]

Portrayal of Guilt – Let Pain Be Your Guide

Portrayal of Guilt – Let Pain Be Your Guide

von am 8. Januar 2019

Portrayal of Guilt haben mit ihrem Debütalbum (natürlich? natürlich!) keineswegs das traditionsbewusste Screamo-Feuerwerk aufgenommen, dass man sich nach der selbstbetitelten EP von 2017 erwartet hatte. Viel mehr ist Let Pain Be Your Guide die Skizze eines größeren Masterplans geworden.

[mehr…]

Haunted by the Remote – Neoromancer

Haunted by the Remote – Neoromancer

von am 30. Dezember 2018

Dieser Neoromancer schwelgt in der wunderbar dicht stehenden, sphärischen Resonanz einer niemals ganz greifbaren Melancholie: Das vielversprechende Inner Workings war tatsächlich nur die erste abtastende Aufwärmrunde für die nunmehr nahezu formvollendet auftretenden Haunted by the Remote.

[mehr…]

Evoken – Hypnagogia

Evoken – Hypnagogia

von am 25. Dezember 2018

Sechs Jahre nach Atra Mors transportieren Evoken ihren patentierten Funeral Doom für Hypnagogia in hellere Gefilde, fügen Streicher ihn ihre synthieschwangere Zeitlupen-Landschaften.

[mehr…]

The Pains of Being Pure at Heart – Full Moon Fever

The Pains of Being Pure at Heart – Full Moon Fever

von am 22. Dezember 2018

Als wir The Pains of Being Pure at Heart zuletzt sahen, standen Überlegungen im Raum, die einstige Jangle Pop-Sensation nach The Echo of Pleasure eventuell gar zu den Akten zu legen. Jetzt (...) hat Kip Berman stattdessen Tom Pettys Debüt-Soloalbum Full Moon Fever vollständig gecovert.

[mehr…]

Ex:Re – Ex:Re

Ex:Re – Ex:Re

von am 21. Dezember 2018

Daughter-Frontfrau Elena Tonra hat sich für die Namensgebung ihres Soloprojektes viele Gedanken gemacht: Ex:Re kann so in indirekter Referenz beispielsweise als Breakup-Antwort dechiffriert, oder aber auch als verschlüsselte Stilisierung von Röntgenstrahlen gelesen werden.

[mehr…]

Earl Sweatshirt – Some Rap Songs

Earl Sweatshirt – Some Rap Songs

von am 20. Dezember 2018

Wird sich Earl Sweatshirt nach seinem exemplarischen Gastauftritt bei Kumpel Vince Staples gedacht haben: Im Jahr 2018 kommt man locker mit einer superkurzen, losen Sammlung wie Some Rap Songs als regulär geführtem  Album durch. Und Recht hat er, irgendwie.

[mehr…]

Cult Leader – A Patient Man

Cult Leader – A Patient Man

von am 17. Dezember 2018

Cult Leader verschieben drei Jahre nach ihrem famosen 2015er Einstand Lightless Walk die Gewichtung der Heavyness in ihrem Sound. Eine Entscheidung, die A Patient Man auf eine breitere Basis stellt, aber dessen Durchschlagskraft auch  ausfransen lässt.

[mehr…]

Bilderbuch – Mea Culpa

Bilderbuch – Mea Culpa

von am 13. Dezember 2018

Bilderbuch überraschen zuerst aus dem Nichts kommend mit der freudigen Nachricht von gleich zwei neuen Studioalben - und perfektionieren über das vorauseilende Mea Culpa dann aber vor allem den Troll-Faktor, den bereits das von dezidierter Verweigerungshaltung befeuerte Magic Life prägte. Der erste Teil des Doppelschlages plätschert ohne Stress jedenfalls zwanglos durch (ja,ja) Mumblecore-Songskizzen, R&b-Fragmente und spartanische Hypnagogic Pop-Ahnungen.

[mehr…]

Puce Mary – The Drought

Puce Mary – The Drought

von am 12. Dezember 2018

Wenn Margaret Chardiet als Pharmakon ganz frontalen Terror betreibt, beschwört Frederikke Hoffmeier als Puce Mary auf The Drought den vergleichsweise subversiv einwirkenden Elektronik-Noise-Horror.

[mehr…]