Album
Believe the Hype, Here’s Your New Favourite Band: Fake Dust legen mit ihrem Debüt Decrepitizing Din Of The Cerebral Psyopticon wohl (ganz so, wie es die Szene-Tauben hirnwütig von den Dächern schreien) das Grindcore-Album des Jahres vor. Mindestens!
Und das nächste Comebackalbum im Comeback-Jahrgang 2026: Hard-Fi wollen es nach 15 Jahren mit ihrem Viertwerk Sweating Someone Else’s Fever noch einmal wissen.
Als fulminante Einheit hat ausgerechnet die nominelle Altlast Liminality / Dream State Return, derer es sich 2025 im Vorfeld des siebten Elder-Albums erst einmal zu entledigen galt, die Erwartungshaltungen an Through Zero nach oben geschraubt.
Schien es zuletzt noch so, als hätte Patrick Walker zumindest ein gewisses Maß an glücklicher Zufriedenheit gefunden, stürzt er sich jetzt, mit den wiederbelebten Warning, einmal mehr in schier unendlich bekümmerte Rituals of Shame.
Als Teil von The Waeve und Blur, gefragter Kooperations-Partner (für u.a. Ash oder Duran Duran) oder Soundtrack-Lieferant für Serien und Comics war Graham Coxon in den vergangenen Jahren so sehr eingespannt, dass gar keine Zeit für seine Solo-Karriere blieb. Dies ändert sich nun mit Castle Park.
Das inhaltlich phasenweise arg düstere I Built You a Tower gibt mutmaßlich Anlass zur Besorgnis hinsichtlich der psychischen Verfassung von einem am Trennungsschmerz leidenden Ben Gibbard. Seine Band selbst ist dagegen endgültig wieder auf der qualitativen Sonnenseite des Indie-Lebens angekommen.
Dass Mono auf Snowdrop ein wenig verloren zwischen purer Komfortzonen-Formelhaftigkeit und unentschlossenen Neujustierungen der Perspektiven wirken, ist schon nachvollziehbar: Den Verlust ihres Stamm-Produzenten und Freundes Steve Albini kann die japanische Postrock-Band nicht einfach so wegstecken.
10 Songs in 11 Minuten. Die Experimental Rocker YHWH Nailgun halbieren für ihr Zweitwerk Magazine im Jahr nach dem Maßstab-Debütalbum 45 Pounds jedoch nicht nur die Spielzeit.
Man darf sich nicht von dem mit der gewohnten Band-Ästhetik brechenden Shepard Fairey-Artwork täuschen lassen: Mike Ness hat mit Born to Kill endlich wieder ein in nahezu jeder Hinsicht typisches Social Distortion -Album aufgenommen.
Fans von The Dillinger Escape Plan, Frontierer, The Chariot oder Every Time I Die werden mit der Zunge schnalzen: Auf Extreme Metal ziehen Dead Kiwis endlich die von Systematic Home Run und Karate Karnage gezogene Schneise weiter.









