Album
Die Heimkehr in den zuverlässigen Komfortbereich: Marc Byrd und Andrew Thompson führen ihre Band Hammock mit Love in the Void aus dem Ambient zurück in den Post Rock (und darüber hinaus).
Der Autopilot im Heavy Metal-Hardrock-Thrash funktioniert: Metallica haben hinter dem potthässlichen Artwork von 72 Seasons ein potentiell (sehr) gutes 40-Minuten-Album zu einer solide auslaugenden 77 Minuten-Sitzung aufgeblasen.
Schon lange hat keine Band mehr mit ihren Promo-Fotos die Stimmung ihrer Musik derart adäquat eingefangen, wie das dem Midwest-Synthpop-Duo Lies zu ihrem selbstbetitelten Debütalbum gelungen ist.
Die von Tricky gebastelte Kollaboration When It's Going Wrong ist mehr oder minder als das Debütalbums seines Mündels Marta zu verstehen, auf dem das Duo die mit Fall to Pieces installierte Zusammenarbeit etwas deutlicher mit dem Spotlight auf die Polin auslegt.
Der derzeit durch England tourende Ryan Adams bastelt sich aus dem Material von (What’s the Story) Morning Glory? und einigen dazugehörigen B-Seiten seine eigene Tribute-Version des Oasis-Meisterwerks zusammen.
Die zeitliche Spanne zwischen zwei Veröffentlichungen wird immer länger, doch das qualitative Niveau bleibt (auch durch diese Geduld fordernde Maßnahme?) konstant hoch - und Rotten Sound mit Apocalypse eine Bank im Grindcore-Game.
Drei Jahre nach dem Comeback Awake in the Brain Chamber stellen Brandon Curtis, Josh Garza und Phil Karnats doch noch den eigentlich in die Mottenkiste gewanderten Schwanengesang The Moth, the Lizard, and the Secret Machines doch noch fertig.
Das Debütalbum Sonnata - samt einer Drumherum drapierten Reihe aus Kleinformaten - hat schon Eindruck in der Sludge-Szene geschunden, und eine illustre Gästeliste für das Sunrot-Zweitwerk The Unfailing Rope angelockt.
„Deathless is meant as a judgement of the purveyors of systemic transphobia and a balm to those suffering beneath its hold“ sagen Hellish Form und wandern den Weg vom Remains-Friedhof an mächtigen Kathedralen vorbei hinauf ins Licht.
Abseits der Amazon Prime-Serie (respektive der entsprechenden Romanvorlage von Taylor Jenkins Reed) veröffentlicht die fiktive Band Daisy Jones & The Six ihr Album Aurora nun auch in der Realität.










