Album
Щугор legen nur wenige Tage nach ihrem Erstling mit II nach - und sind dann auch noch so freundlich ihre Werke offenbar fein säuberlich zu nummerieren, wo die Diskografie von Vintlechkeit ein chronologischer Albtraum war.
Nach einer schier unüberblickbaren Flut an Demos sind die norwegischen Vintlechkeit Geschichte: „"We" are turning into the Щугор project.“ - das nun mit I im Atmospheric Black Metal vorstellig wird, leider manchmal noch zu sehr an der Stangenware genormt ausgelegt.
Ambienter Americana im Slowcore-Modus samt Drone-Ausläufern: Shelby Obzut legt mit The Death of Cupid bereits das dritte Mentalt Syk-Album seit Anfang 2022 vor - und bekommt dafür langsam wohn doch die verdiente Aufmerksamkeit.
Zwei Jahre nach dem Debütalbum Brume hiémale putzen Turpitude sich mit ihrem konzeptuellen Zweitwerk Une interprétation de la dissolution glaciale en quatre mouvements für die erste Riege des Black Metal heraus.
Zugegeben: man bleibt an O brilho no fundo do prato, dem zwei Langtracks umfassenden (und gratis via Bandcamp zu habenden) Debüt des erst 2023 gegründeten brasilianischen Projekts Aninha Ansiedade e sua Banda Fantasma, zuallererst einmal wegen des Artworks hängen.
Man kann Iggy Pop ja wirklich zugute halten, dass er mit Every Loser nach dem gerne unter Wert verkauften Leisetreter-Vorgänger Free noch einmal den Plan fasst „die Scheisse aus den Hörern zu prügeln“. Einzig: dafür fehlen einfach die wirklich überzeugenden Songs.
Progressiver Screamo, der begeisternd (über)fordert: Mit ihren Zweitwerk Derramar | Querer | Borrar bauen Massa Nera jene Vorzüge aus, die der Vorgänger Los pensamientos de una cara palida 2017 für die Band aus New Jersey etablierte.
Die Musik von Earth hat immer schon wie ein Soundtrack funktioniert - nun fungiert sie im Falle von Even Hell has its Heroes auch ganz offiziell, also nicht nur vor dem geistigen Auge, als solcher.
Nachdem die Australier von Kryatjurr of Desert Ahd sich über zwei EPs in kurzer Zeit im Atmospheric Black Metal aufgewärmt haben, sind sie auch noch bereit, mit Devastating Losses of Ecological Doom im raschen Tempo ihr erstes Album vorzulegen.
Auf Endlhëdëhaj qáshmëna ëlh vim innivte, dem vierten Trhä-Album alleine im Jahr 2022, setzt Damián Antón Ojeda alias Thét Älëf den Weg der drei Vorgänger-Platten nicht nur fort, sondern überspannt den Bogen gar.










