Reviews
Vertigo Days ist eines der besten Werke in der mit Geniestreichen nicht gerade geizenden Diskografie der Weilheimer Institution. Da ist es nur verdient, dass The Notwist dem Album mit einem entsprechenden Live-Platte noch einmal ein wenig Rampenlicht nachwerfen.
dEUS starten elf Jahre nach dem Schnellschuß Following Sea ihr gefühlt zweites Comeback und demonstrieren mit den kurzweiligen 56 Minuten von How To Replace it, dass manche Dinge dann doch unersetzlich bleiben.
Bricht der Metal-Zirkus Slipknot womöglich tatsächlich zu neuen Ufern auf? Zumindest geht Bone Church weiter, als dies nur zu suggerieren - auch wenn der Single ohne Kontext schlußendlich die letzte Konsequenz fehlt.
Kryatjurr of Desert Ahd läuten wenige Monate nach Devastating Losses of Ecological Doom mit Deafening Supercells of Thunder and Death den Kluurja-Zyklus ein - und endlich geht den immer noch im Akkord veröffentlichenden Australiern damit der Knopf auf.
Nach dem formidablen Time Skiffs des Animal Collective-Mutterschiffs und der tollen Panda Bear-Kollaboration Reset lässt sich Dave Portner alias Avey Tare nicht lumpen und kredenzt mit dem über die Pandemiejahre gereiften 7s kurzerhand das stärkste Soloalbum seiner Karriere.
Unto Others spendieren den Appendix Strength II ….Deep Cuts - also „6 previously unreleased tracks recorded during the “Strength” sessions (June 2020 – April 2021) w/ Arthur Rizk in Philadelphia, PA.“
Ambienter Instrumental-Hip Hop: Nach der erst vor wenigen Wochen erschienen Standalone-Single Moonlight kredenzt der aktuell sehr produktive Intrik aus Purbalingga in Indonesia mit Jingga schon den nächsten kleinen Happen an traumhaften Chill(out) Beats.
Die ehemalige Pipettes-Sängerin Rose Elinor Dougall und Blur-Gitarrist Graham Coxon sind mittlerweile sowohl privat als auch musikalisch ein Paar: The Waeve. Nun folgt nach einem halben Duzend an Singles das Debütalbum.
Die von außen befeuerte Wut tritt in den Hintergrund, die inneren Tumulte sind aufreibend genug: Tor Maries alias Billy Nomates demonstriert auf ihrem Zweitwerk CACTI den Paradigmenwechsel - in mehrerlei Hinsicht.
Neues Jahr, neues Staticlone-Kurzformat - diesmal sogar mit satten drei Songs in knapp sechs Minuten: Das Ex-Blacklisted-Trio geht mit der auf 250 Stück limitierten Flexi II dem bisherigen Weg weiter.










