Reviews
Groza gehen keine Risiken ein, um all die naheliegenden Mgła-Vergleiche loszuwerden, zeigen aber drei Jahre nach dem Debüt Unified in Void auf The Redemptive End eine mehr als nur überzeugende Trittsicherheit im epigonenhaften Windschatten.
夢遊病者 (alias Sleepwalker) entlassen ihren eigenwilligen Hybrid aus Jazz, Black Metal und Ambient auch auf Noč Na Krayu Sveta (alias Night at the Edge of the World) in ein collagenartiges Jam-Gewächshaus.
Avantgarde Metal, Zeuhl, Prog und atmosphärischer Sludge Rock: Holoceno, das erste Album der 2012 gegründeten brasilianischen Band Papangu, macht kein Geheimnisse daraus, warum sieben Jahre an ihm gearbeitet wurde.
Soul Glo haben es eilig: Nur knapp sechs Monate nach Teil 1 steht bereits DisNigga, Vol. 2 am Plan. Besser noch: Das Quartett aus Philadelphia münzt diese aktuelle Getriebenheit auch zu einer von ihnen selten so konsequent destillierten Zielsicherheit um.
Jack Antonoff ist als Produzent ein Glücksfall und Katalysator für den zeitaktuellen Pop. Als Songwriter bleibt er jedoch bestenfalls okayer Durchschnitt, wie auch Take the Sadness Out of Saturday Night demonstriert.
Neun Jahre nach Undisputed (und knapp einen Monat nach dem Ableben von DMX) kann man Exodus erstaunlich wohlwollend begegnen, weil es im Gegensatz zu so vielen posthumen Alben kein vollständiges Desaster geworden ist.
Die den Crust und Grindcore als willfährigen Sandsack nutzenden Elder Devil sind längst zur vierköpfigen Band gewachsen, demonstrieren diesen Zustand pandemiebedingt aber erst jetzt mit Fragments of Hell.
Einmal modifizieren Big Thief ihren unfehlbaren Indie Folk markant, einmal pflegen sie ihn entlang bekannter Tugenden: Die Band aus Brooklyn hat mit dem experimentellen Little Things und dem intimen Kleinod Sparrow zwei neue Songs auf Lager.
Erst vor knapp acht Monaten gegründet ist Eaters of the Soil eine klaustrophobische Pandemiegeburt irgendwo in den Grauzonen dem Kilimanjaro Darkjazz Ensemble, Sunn O))) und Sumac.
Metz feiern die Feste trotz allem wie sie fallen und bringen ihr bisher bestes Studioalbum zur Gänze auf die Bühne: Live at the Opera House hängt zwar zwei Zugaben von der zweitstärksten Platte des kanadischen Trios, dem selbstbetitelten Debüt, dran - vor allem gibt es jedoch Atlas Vending in chronologischer Reihenfolge.










