Reviews
Das größte Manko von Lux ist, dass In the Company of Serpents dem darauf zelebrierten Sludge-Eklektizismus trotz unverkennbarer Spaghetti Western-Handschrift nicht in letzter Konsequenz die Geniestreiche ähnlich veranlagter Genre-Klassenbester abringen und eine damit einhergehende Euphorie provozieren können.
Magnus Pelander nennt das sechste Witchcraft-Album Black Metal, spielt darauf aber ausnahmslos im Alleingang Folk-Acoustic-Songs auf seiner Gitarre. Ein an sich gut gemeinter (halblustiger) Witz, der letztendlich aber auf eigene Kosten geht.
Morphiner Voodoo-Blues, der bis zum Jazz halluziniert: Duke Garwood und Paul May veröffentlichen ihre einige Jahre in den Archiven verschollene Kooperation The Bliss of Myth.
Wenn das Cover-Artwork mehr ungestüme Energie besitzt, als die Musik dahinter: Die prolongierte Supergroup Fake Names um drei verdiente 80er-Helden und ihren Refused-Sänger spielt auf dem selbstbetitelten Debüt harmlos-netten Power Pop/ Punkrock.
Making a Door Less Open scheitert auch an seinen stilistischen Ambitionen, mehr noch aber an der grundlegenden Substanz des Songwritings: Will Toledo riskiert - und verliert den Nimbus des Indie-Genies.
Alex Garlands Hulu-Serie Devs ist eines der Highlights dieses Jahres - mindestens! Dazu trägt auch der, via Invada veröffentlichte, absolut formidable Soundtrack von Ben Salisbury bei.
Instrumentaler Ambient bis traditionsbewusster Dark Folk: Amenra bieten via Bandcamp (mal mehr, mal weniger weit zurückschweifendes Material) aus den Archiven als musikalische Untermalung für das aktuelle Pandemie-Frühjahr 2020. Darunter auch der Soundtrack A Flood of Light, praktisch eine Compilation mit den Belgiern in der Hauptrolle.
Instrumentaler Ambient bis traditionsbewusster Dark Folk: Amenra bieten via Bandcamp (mal mehr, mal weniger weit zurückschweifendes Material) aus den Archiven als musikalische Untermalung für das aktuelle Pandemie-Frühjahr 2020. Darunter auch das halbstündige De Messe / De Metanoia.
Instrumentaler Ambient bis traditionsbewusster Dark Folk: Amenra bieten via Bandcamp (mal mehr, mal weniger weit zurückschweifendes Material) aus den Archiven als musikalische Untermalung für das aktuelle Pandemie-Frühjahr 2020. Darunter ausnahmsweise auch aktuell - De zotte morgen.
State Faults wären aktuell gerade mit ihren Kumpels von Boneflower auf einer Frühjahr-Tour durch Europa - und hätten auf dieser an sich exklusiv die Moon Sign Gemini EP im 7"-Format angeboten.










