Suche nach: Art Brut
Zwei Jahre nach der EP I verlässt Atmospheric Black Metal-Maestro Caio Lemos für Delírio altar abermals seine Komfortzone, um gemeinsam mit Raíssa Geovanna Matos als Rasha dem reduziert aufgeräumten Synth-, Dark-, New- und Coldwave-Bildern zu frönen.
Sugar Horse laden nach der Single Pictures of Dogs Having Sex einen Haufen Kumpels - u.a. von Idles, The St. Pierre Snake Invasion, Conjurer oder Vennart - für die Kooperations-EP Waterloo Teeth ein.
At the Foothills of Deliration ist nicht nur ein Hirnfick-Pendant zu anderen aktuellen Death Metal-Platten wie Bacteriophage, sondern schraubt zwei Jahre nach Speciation auch die hauseigenen Ansprüche von Faceless Burial nach oben.
Seit ihrer ersten Demo 2018 haben sich Autophagy eine neue Rhythmussektion besorgt, treiben die Oldschool-Death Metal-Sau auf ihrem Debütalbum Bacteriophage aber weiterhin herrlich motiviert, grimmig und dreckig, so aggressiv wie süffig durch Portland.
Die personelle Entscheidung der Editors Produzent Benjamin John Power alias Blanck Mass nun als vollwertiges Bandmitglied aufzunehmen, darf als symptomatisches Statement für den allgemeinen Zustand von EBM verstanden werden.
Es hat gefühlt ein wenig gedauert, bis sich Death Cab for Cutie rund um den Umbruch, der die Trennung von Chris Walla war, wiedergefunden haben. Asphalt Meadows zeigt nun, dass dieser Prozess die geduldige Fan-Loyalität wert war.
Die zugegebenermaßen/ unverdienterweise ein wenig in Vergessenheit geratenen No Devotion sind mittlerweile auf die Trio-Besetzung geschrumpft, kehren sieben Jahre nach der vermeintlich einmaligen Zusammenkunft Permanence durch No Oblivion aber unerwarteterweise mit einem Zweiwerk zurück, das erstaunlich gefestigt, voll und selbstsicher in sich ruhend wirkt.
Scarcity sind der Multi-Instrumentalist und Dirigent des Glenn Branca Ensemble Brendon Randall-Myers sowie Doug Moore (Pyrrhon, Weeping Sores, Glorious Depravity und Seputus); ihr Debüt Aveilut ist ein avantgardistischer Black Metal-Rausch, der das Totalismus-Gütesiegel auch tatsächlich verdient.
Kammermusikalischer Avantgarde Prog-Black Metal als brodelnder Speakers Corner: Ashenspire destillieren fünf Jahre nach Speak Not of the Laudanum Quandary auf ihrem Zweitwerk Hostile Architecture das erstaunliche Potential, das ihr eigenwilliger Stil-Chimäre provoziert.
Dümmer als der Artwork-Disclaimer sind nur manche der platten Klischee-Texte von FM. Trotzdem toll, was Ryan Adams da als drittes Album des Jahres 2022 - und Mittelteil der mit Romeo & Juliet begonnenen Trilogie - aus den Archiven gefischt hat.










