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Indian listen mitunter Southern Rockacts wie Townes Van Zandt oder Lynyrd Skynyrd als prägende Einflüsse auf. Humor scheint die Band aus Chicago also durchaus zu haben. Abseits von 'From All Purity', versteht sich. Denn auch im vierten Langspieler-Anlauf drücken Indian ihren gnadenlos giftigen Bastard aus Sludge, Noise und Doom brutal nahe am hypnotischen Herzstillstand ohne ein Lächeln aus den Boxen.
'This Is Our Punk-Rock...' war als Titel bereits vergeben, hätte aber ohnedies zu kurz gegriffen. Auf ihrem siebenten Studioalbum versammelt das Kollektiv um Godspeed You! Black Emperor-Vorstand Efrim Menuck einen Malstrom aus wüsten Punksongs in Postrockweiten samt heavy Metalexplosionen, scharfkantigen Gitarrenkonstrukten und brodelnden Violinenstacheln, fiebrigen Droneaufbauten und wilden Noiseabfahrten: strahlende Folkrockdiamanten und übermächtige Hymnen sind das. 'Fuck Off Get Free We Pour Light On Everything', wahrhaftig!
Nicht verpassen! | 50 – 41 | 40 – 31 | 30 – 21 | 20 – 11 | 10 bis 01 | Die EP [mehr…]
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Lässt sich die Qualität eines Albums daran messen wie gut seiner Band die Coverversion eines eigentlich meilenweit entfernt stattfindenden Musikerkollegens gelingt, dann meldet sich Cloud Rats zweiter regulärer Langspieler unmittelbar zur glorreichen Meisterleistung an. Und selbst wenn sie die Eingangsthese als Nonsens erweist: mit 'Moksha' sollte sich für das Trio aus Michigan die Genre-Krone des Jahres ausgehen.
Nachdem Iceage das Jahr 2013 mit ihrem Zweitwerk 'You're Nothing' triumphal begonnen haben, beschließen sie es auch ebenso: mit zwei Coversongs, welche die Kopenhagener Gang aus beinahe ungekannten Perspektiven anleuchtet.
Der längsten Pause zwischen zwei Veröffentlichung lassen Celeste das erste Doppelalbum ihrer Karriere folgen. Wo andere Bands dabei wahrscheinlich die Möglichkeit ergriffen hätten ihr Songwriting in aller Vielfalt aufzubrechen gehen die Franzosen darauf genau den entgegengesetzten Weg.
Russian Circles lassen ihren Worten Taten folgen: tatsächlich waren die Gräben zwischen ihren gnadenlos metallischen Riffmassiven und den versöhnlichen, geradezu intimen Momenten niemals tiefer als auf dem fünften Studioalbum der Band. Der Tanz über die darüber gespannten Drahtseilakte gelingt dem Trio aus Chicago dann allerdings folgerichtig auch mit einer beispiellosen Versiertheit.



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