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Mit The National-Mann Aaron Dessner anstelle ihrer Ex-Freundin Adrianne Lenker am Produzentenstuhl fächert Indigo Sparke ihren auf dem wunderbaren Debüt Echo installierten Folk-Sound mit Hysteria auf, findet aber leider nicht zum Punkt.
Ziemlich genau ein Jahr, nachdem sie ihr 2021er-Comebackalbum Green to Gold in Form der EP Losing Light teilweise neu interpretiert haben, bleiben The Antlers im Recycling-Modus: Mit Ahimsa holen sie einen Song von Impermanence in ihrem Kosmos.
Von Earth to Dora zwei Jahre später ja nicht einmal die relative Aufregung um ein dazugehöriges Plagiats-Video geblieben. Dennoch schaltet E für Extreme Witchcraft im rockenden Gang auf den beiläufigen Autopilot zurück und vertändelt sich auf einem Niveau, das bereits The Deconstruction zu einem Schwachpunkt der Eels‘schen Diskografie gemacht hat.
The Car bestätigt: Alex Turner will endgültig keiner der Strokes mehr sein, sondern zwischen Ohrensessel, Vintage-Desigberklamotten und Lavalampen, zwischen Lounge, Chillout-Bar und Fahrstuhl, betörende Brit-Chansons schreiben, als hätten Burt Bacharach und Stuart Staples versucht, einen Bond-Soundtrack aus der Kamera von Wes Anderson zu malen.
Ursprünglich 2021 als dem New Noise Magazine beigepackte Flexi-Disc-Single erschienen, machen The Bronx den Song Blowtorch nun zumindest digital auch für die Breite Masse verfügbar.
Zwölf Jahre nach dem schon seinerzeit wenig Beachtung generierenden und seitdem in Vergessenheit geratenen The Wild Trapeze artikuliert Brandon Boyd seine Solo-Ambitionen mittels Echoes & Cocoons im Elektropop.
Die 7″-Compilation Fettkakao 50 mit sechs Songs zur Feier der fünfzigsten Veröffentlichung des Labels. A Celebration, und was für eine! Das Wiener Label ist seit 2005 aktiv um gute Musik zu veröffentlichen, Konzerte zu veranstalten und zu netzwerken.
Harry Styles zeigt auf seinem dritten Soloalbum, das charttauglicher Pop keinesfalls schlecht sein muss, sondern auch sympathisch und angenehm funktionieren kann. Mehr gelingt Harry's House dann aber leider auch nicht.
Christmas came early? Damián Antón Ojeda hat, während Sadness verdientermaßen immer mehr Aufmerksamkeit bekommt, nicht nur die Zeit für ein Sprachturtorial zu Trhä gefunden, sondern auch dafür, den Atmospheric Black Metal dieser Plattform mit mã Héshiva õn dahh Khata trhândlha vand ëfd datnen Aghen Ecíës drhãtdlhan savdzu endgültig öffnen - so obskur wie brillant.
Dass da zwei Jahrzehnte nach der Trennung noch etwas von Botch kommen könnte, hat sich hinter vorgehaltener Hand (und sozialen Medien) ja seit einiger Zeit (also: seit dem Deal mit Sargent House) abgezeichnet. Die Klasse der doch irgendwo aus dem Nichts kommenden Abrissbirne One Twenty Two trifft dann allerdings ziemlich unvorbereitet.










