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Vielleicht war Why Hasn't Everything Already Disappeared? sogar Deerhunter selbst ein wenig zu konventionell geraten. Dagegen steuern sie nun mit der 13 minütigen (digitalen) Stand-alone-Single Timebends an.
Die Karriere der Briten lässt sich qualitativ in eine Zeit vor und nach dem Ausstieg von Gitarrist Chris Urbanowicz einteilen. Die unvermeidliche Werkschau Black Gold: The Best of Editors kaschiert dies tatsächlich bestmöglich.
For the Dead Travel Fast ist das nächste rundum grundsolide Vintage-Standardwerk der retro-versierten im Proto-Metal watenden Paychedelik-Rocker von Kadavar. Diesmal halt im Dracula-Idyll von Transylvanian abgelichtet.
Exhorder haben mit ihren ersten beiden Studioalben einen Platz in den Annalen der Musikgeschichte sicher - immerhin waren sie die Initialzündung für die Karriere von Pantera. Weil sie dafür aber nie den verdienten Respekt bekommen haben, hat es auch 27 Jahre gedauert, bis mit Mourn the Southern Skies nun ein Nachfolger erschienen ist.
Kanye West übersetzt die konfusen Selbsttherapie-Skizzen von Ye in einen pseudo-christlichen Kontext und verkauft den ebenso unausgegorenen wie egozentrischen Clusterfuck Jesus is King als spirituelles Gospelalbum.
Konsequenterweise hätte Greg Gonzalez auch das Drittwerk (aber gefühlte zweite Studioalbum) von Cigarettes After Sex selbstbetitelt zum Liebesspiel schicken müssen. Immerhin hat er mit Cry im Grunde den Vorgänger von 2017 einfach kopiert.
Auch wenn die Heydays der umtrunkmotivierenden Crossover-Thrasher längst vorbei sind, gehen neue Baukastennummern der Genre-Experten Municipal Waste dann doch immer noch ansatzlos klar. Was sogar die vier Songs der nur durchschnittlichen The Last Rager-EP bestätigen.
Vom sphärischen Wald in die trockene Wüste: Nur sechs Monate nach dem außerweltlichen U.F.O.F. schicken Big Thief ihrem dritten Studioalbum mit Two Hands noch im selben Jahr einen schrofferen „Earth Twin“ hinterher.
Jimmy Eat World bleiben bei Produzent Justin Meldal-Johnsen um Integrity Blues einen lautstark rockenden Bruder nachzuschieben. Der Aufwärtstrend bei den ehemaligen Emocore-Koryphäen setzt sich mit Surviving jedenfalls zwingend fort.
Unverbindliche Unterhaltung, die Konsequenzen tragen könnten: Es macht durchaus Sinn, dass Josh Homme für diese 32 zum Unfug tendierenden Minuten seine legendären Desert Sessions reanimieren wollte.










