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Memento Mori, das Album nach dem Tod von Andy Fletcher, sieht sich mit Erwartungshaltungen konfrontiert, die nach Sounds of the Universe, Delta Machine und Spirit eigentlich keineswegs angemessen sind.
Album Nummer 73: Pünktlich zu dessen 20. Todestag (und kurz vor seiner eigenen irren Party zum 90er) erweist Willie Nelson Harlan Howard mit I Don't Know A Thing About Love seinen wohlverdienten Tribut.
Less trägt seinen Namen in mehrerlei Hinsicht zu Recht: Deathcrash haben an der einen gravierenden Schwäche von Return gearbeitet, dabei aber auch ein bisschen aus den Augen verloren, dessen Stärken in vollem Ausmaß zu entfalten.
Alex Temple komponiert, was das Grammy-prämierte Spektral Quartet mit Zauberstimme Julia Holter umsetzt: modernen, kammermusikalischen Klassizismus mit elaborierter Art-Ader, eine surreale Metarmorphose.
Kruelty beweisen mit ihrem Zweitwerk Untopia, dass die Kreuzung aus Hardcore und Death Metal nicht immer nach dem klingen muß, was man geneinhin mit Deathcore assoziiert.
Das (ehemalige) Gaerea-Doppel Guilherme Henriques (guitar, vocals) und Pedro Soares (drums) nimmt mit seinem Zweitwerk Disintegrate Feinjustierungen auf dem 2019 mit Lone vorgestellten Funeral Death Doom vor.
Erst die Zukunft wird freilich zeigen, ob The Valley of Vision noch etwas vage ein neues Kapitel in der Geschichte von Manchester Orchestra zu öffnen beginnt, oder ob wir es mit „nur“ mit einer Übergangs-Übung zwischen den Hauptwerken zu tun haben.
Zuviel des Guten, aber eben verdammt gut: Van Morrison interpretiert - den Titel Moving on Skiffle relativ naheliegend erklärend - 23 Fremdkompositionen rund um den Blues, R&B, Country, Folk, Gospel oder Jazz im entsprechenden Genre-Modus.
Der markant elektronisch aufgeladene, auf digitalem Austausch-Weg entstandene Sound war und ist ein elementarer Baustein von Asphalt Meadows - dem besten Death Cab for Cutie-Album seit vielen Jahren.
Das erste Österreich-Gastspiel von King Gizzard & The Lizard Wizard wurde erst vom 29. Juli 2020 auf den 7.August 2022 und später auch nochmal um sieben Monate zurück verschobenen (und dabei zudem von der Arena-Freiluft-Show in den Gasometer hochverlegt). Da fällt eine weitere Viertelstunde Verspätung wahrlich nicht mehr ins Gewicht.










![King Gizzard & The Lizard Wizard, Los Bitchos [13.03.2023: Gasometer, Wien] King Gizzard & The Lizard Wizard, Los Bitchos [13.03.2023: Gasometer, Wien]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2023/03/1C07E468-36C6-4D54-8C1F-921DC6C9640F-e1678823138561.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)