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"This evocative, high-intensity montage portrays a momentous American epoch that is yet to be named, and comes in the aftermath of the largest public protests in American history - focused on opposition to ICE raids, the militarisation of domestic forces, and state authoritarianism": Massive Attack haben Tom Waits mit Boots on the Ground einen (Protest-)Song aus der Post-Heligoland-Perspektive auf den Leib maßgeschneidert.
Die endlich auch als Studio-Version veröffentlichte Live-Bekanntschaft Big Dog datiert als langjähriger Fan-Liebling aus einer Zeit vor dem The Last Dinner Party-Debüt Prelude to Extasy.
Johnny Blue Skies hat mit seinen exzellenten Backing-Kumpels The Dark Clouds Mutiny After Midnight aufgenommen - neun Songs about fucking, in denen es eigentlich auch stets darum geht, wie fucked up Amerika derzeit ist.
Eine schwache Platte ist William Elliott Whitmore auch mit Silently, the Mind Breaks nicht gelungen. Essentiell für seine Diskografie ist das neunte Studioalbum des Amerikaner dadurch aber noch nicht.
King Gizzard & The Lizard Wizard erfinden sich einmal mehr nicht nur stilistisch, sondern auch konzeptionell neu: The Silver Cord ist ein psychedelisches Elektro-Dance-Doppel Album - auf der einen Seite konsequent destillierte Kurzformate und auf der anderen ausufernde Extended Jam-Sessions.
The Armed veröffentlichen mit ULTRAPOP: Live at the Masonic den Soundtrack zum entsprechenden Pre-Recorded-Livestream-Event aus dem vergangenen Jahr auf separatem Weg.
2020 hätte nach der längsten Studiopause der Band endlich das inzwischen neunte Album von Every Time I Die auf der Agenda stehen sollen - gekommen ist es freilich anders. Zumindest die ersten Vorboten versetzen mittlerweile allerdings in Vorfreude - rufen im Rückblick samt Platten-Ranking aber auch in Erinnerung, welche unfehlbaren Fußstapfen ausgefüllt werden müssen.
Im zurückliegenden halben Jahrzehnt waren Converge primär mit einer gewissen Vergangenheitsaufarbeitung beschäftigt: Neben Vinyl-Neuauflagen des Backkatalogs lag der Fokus der unermüdlich tourenden Band aus Massachusetts etwa auf der Veröffentlichung von You Fail Me (Redux), dem Abschluss des schier endlos in der Pipeline geköchelt habenden Tour-Monuments A Thousand Miles Between Us, sowie der Jane Doe-Live-Rekapitulation Jane Live.
Aaron Turner, Nick Yacyshyn und der mittlerweile offenbar fest zum Bandgefüge von Sumac gestoßene Brian Cook wollen es knappe 16 Monate nach dem furchteinflösenden Ungetüm The Deal erst so richtig wissen, und treiben ihr schmutziges, minimalistisches Post-Sludge-Metal-Gebräu unter Mithilfe von Kurt Ballou kompromisslos in die Extreme.
Pianos Become The Teeth-Frontmann Kyle Durfey geißelte sich bereits über zwei verzweifelt-wütende Hardcore-Alben mit der Trauerarbeit um seinen erst erkrankten, dann verstorbenen Vater. Knappe drei Jahre nach dem Versprechen 'I'll Get By' lässt es sich nun allerdings schwer feststellen, ob er tatsächlich seinen Frieden mit den Gegebenheiten geschlossen hat, oder an dem Verlust innerlich zerbrochen ist.










