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Nach Zach Bryan ist Drayton Farley wohl der nächste Konsens-Senkrechtstarter aus dem weiteren Einzugsgebiet des Americana und Country. Permanent denken muß man während Twenty On High allerdings an jemand anderen.
Ideal, um sich auf den ersten Wien-Besuch der Australier einzustimmen: King Gizzard & The Lizard Wizard versammeln auf Live At Red Rocks '22 alle drei Auftritte aus dem vergangenen Jahr im legendären Amphitheater in der Wüste von Colorado.
One Day ist wohl auch ein Opfer seiner Zeit: als spontan gedachter Fucked Up-Impuls markieren die dreieinhalb Jahre Entstehungszeit tatsächlich einen Teil der längsten Pause zwischen zwei Langspielern der Kanadier. (Sofern man den Abschluss der Year Horse-Reihe auf einem Nebenstrang des Kanons rechnet freilich).
World of Echo legt - erstmal seit 22 Jahren - mit Gone by Fall: the Collected Works of the Shapiros die überschaubare Diskografie des Quartetts, dessen Existenz man Mitte der 90er durch ein kurzes Blinzeln verpassen konnte, neu auf. (Physisch übrigens stark limitiert).
Sensationell: Der Club Wakuum holt Kayo Dot auf ihrer kompakten Choirs of the Eye-Jubiläums-Tour durch Europa in der legendären Maudlin of the Well-Besetzung für ein exklusives Österreich-Konzert nach Graz.
Mittlerweile weiß man: Stöner muß man einfach live erleben, um die tatsächlichen Qualitäten von Ryan Gut, Nick Oliveri und Brant Bjork effektiv serviert zu bekommen. Auch insofern ist Boogie To Baja eine Bestätigung des gängigen Status Quos.
Zu nachtschlafender Zeit bietet Pharmakon im Forum Stadtpark je nach Sichtweise den offiziellen Abschluss des zweiten Elevate 23-Tages oder den aufwühlenden Start in den dritten. So oder so: ein absolutes Highlight des diesjährigen Festivals!
Nervous to Fly, die nächste heimlich veröffentlichte und ziemlich grandiose Single von Sun Kil Moon innerhalb eines Jahres, reiht sich in nahezu jeglicher Hinsicht in den durch The Doorbells are Ringing und Black Perch beschrittenen Weg.
Chaos driven noise punk from Phoenix, Arizona: American Standards (Plural, bitte!) bieten sich als Dopamine Dealer des chaotischen Math- und Hardcore an und machen ihre Sache dabei rundum gut!
Große, unsterbliche Songs, die Indie-Geschichte schrieben und ihre Sidekicks - verpackt mit leicht ambivalentem Collectors Item/ Cash-Cow-Feeling als weniger hübsche Masche: The Strokes re-releasen mit The Singles - Volume One mehr oder minder die, natürlich!, Singles ihrer ersten drei Studioalben.





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