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Big Thief bleiben mit Dragon New Warm Mountain I Believe In You im ungebremsten (und mittlerweile auch trotz der qualitätsbewussten Zuverlässigkeit weniger selektionskritischen) Veröffentlichungsrausch, tauschen die stilistische Charakterschärfe und Kohärenz der beiden 2019er-Alben U.F.O.F. und Two Hands aber gegen eine variable Vielseitigkeit (oder auch: Sprunghaftigkeit) ein.
Die Rückkehr von Dredg lässt weiter auf sich warten. Vielleicht hat Mark Engles den Sound seiner Allstar-Band Black Map für deren Drittwerk Melodoria auch deswegen noch weiter in die eigene Vergangenheit geöffnet.
Die Shoegaze-Festspiele gehen nach (dem erstaunlich langlebigen Infinite Granite), (der hier übersehenen Blankenberge-Schönheit) Everything, (dem seit dem Verfassen dieser Zeilen gewachsenen) The Shape of Everything sowie (dem individualistischen) Dissolution Wave in Form des Grivo-Zweitwerks Omit nahtlos weiter.
Man kennt das Konzept: Michael Gira bereitet mit dem traditionellen (limitiert aufgelegten und natürlich lange ausverkauften) Fundraiser-Werk Is there Really a Mind? in Form von zehn roh-spröden Solo-Acoustic-Avantgarde-Folk-
Die VHS von 1997 hat damit wohl (wieder einmal und endgültig) ausgedient: Die UK-Doom-Legende My Dying Bride veröffentlicht mit For Darkest Eyes den Mitschnitt ihrer in Fankreisen schon auch ikonisch betrachteten Liveshow aus Krakau neu.
Neun Jahre nach Event of Your Leaving reaktiviert Jefre Cantu-Ledesma und Liz Harris alias Grouper noch einmal ihr gemeinsames Projekt Raum, um mit Daughter Abschied von Paul Clipson zu nehmen.
Fünf Jahre - in denen sie mit Trespassers William auch einen der schönste Songs jüngerer Vergangenheit aufgenommen hat - nach Off White bringt Anna-Lynne Williams ihr Alter Ego Lotte Kestner für den Abschluss einer Reihe an Lost Songs zurück.
Dass die EPs von Burial mit Antidawn inzwischen bereits die Länge regulärer Alben erreichen, kann man sicher auch als Indikator für die Prognose nehmen, dass William Emmanuel Bevan wohl niemals mehr einen Nachfolger zu Untrue aufnehmen wird.
Cult of Luna schließen mit The Long Road North eine Trilogie, die Zuverlässigkeit und konstante Qualitätsgarantie, ja eigentlich gewissermaßen sogar Perfektionsnähe, zur tugendhaften Maxime erhoben hat und über der Komfortzone thront - dosieren die Modifikationen des formvollendeten MO dabei allerdings auch wieder eine Spur augenscheinlicher als zuletzt.
Als Fortsetzung einer vermeintlichen Serie erforscht A Dream About Death die Metamorphose der sich in der Indietronic und dem dreampoppigen Artrock neu erfunden habenden Band Circa Survive weiter.










