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War Schmilco der Einstieg in die (reaktivierte) Solodiskografie von Jeff Tweedy, ist Ode to Joy nun das gemächliche Erwachen zurück zur vollwertigen Bandgeschichte von Wilco. Vor allem ist das elfte Studioalbum der Institution aber ein befriedigender Grower.
Wes Scantlin kriegt mit Welcome to Galvania überraschend die Kurve und legt mit dem ersten Puddle of Mudd-Album seit knapp einem Jahrzehnt sogar die an sich beste Veröffentlichung der neu besetzten Band seit dem (nominellen) Debüt Come Clean vor.
Amber Webber und Josh Wells sind 2018 bei Black Mountain ausgestiegen und machen ihre bisherige Teilzeitspielwiese Lightning Dust mit Spectre nun zum Vollzeitprojekt. Das wirft einige unangenehme Wahrheiten auf - und skizziert vorerst Großes.
Brandon Williams legt kein Jahr nach Death Lust (immerhin eines der Highlights von 2018) bereits das zweite Chastity-Album vor - und bleibt auf Home Made Satan ein innerlich zerrissener, stilistisch multifunktionaler Ohrwurmlieferant.
A.L.N. bleibt der vielleicht ganzheitlich agierendste Alchimist am Thron aus Black Metal, Drone und Doom, der selbst in der bereits ohnedies so imposanten Geschichte von מזמור aka Mizmor seine vermeintlich gegensätzlichen Pole noch nie derart formvollendet als kohärente Einheit verschmolzen hat, wie auf Cairn.
Die Kunde, Dass die australischen Dauerveröffentlicher von King Gizzard and the Lizard Wizard nun ein waschechtes Thrash-Album aufgenommen hätten lässt sich bestimmt gut vermarkten, ist angesichts von Infest the Rats' Nest aber eigentlich nur die halbe Wahrheit.
Was sich selbst angesichts der unerfüllbar geschürten Erwartungshaltung kaum leugnen lässt: No One Knows What the Dead Think haben (trotz bald noch nachfolgender, potentiell konkurrenzfähiger alter Bekannter) mit ihrem selbstbetitelten Debüt ziemlich sicher die Grindcore-Platte des Jahres aufgenommen.
Zumindest sechs Songs hat Elizabeth Woolridge Grant in ihrer Rolle als Ikone der unglücklichen Romantik, glamourösen Nostalgie und melancholischen Tragik bereits im Vorfeld zu Norman Fucking Rockwell ausgekoppelt - jeder einzelne davon ein kleines Prunkstück ihrer Karriere.
Gouge Away-Drummer Thomas Cantwell hat den mittlerweile ja zu Slipknot abgewanderten Jay Weinberg ersetzt, fügt sich auf (dem ironischerweise mit Masken-Cover daherkommenden) Chicanery aber ansatzlos in das Allastar-Gefüge aus Jeremy Bolm (Touché Amoré), Neeraj Kane (The Hope Conspiracy) und Stephen LaCour (True Cross, Ex-Trap Them) und deren schwindelerregenden Hardcore Punk ein.
Knocked Loose schwingen sich mit ihrem Zweitwerk A Different Shade of Blue auf, um die Generation jener Bands anführen zu können, die den Früh-2000er Hard - und Metalcore aus den richtigen Quellen sozialisiert bekommen haben.










