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Mit grandiosen Einzelsongs voller hymnischer Spitzen und himmelschreiender Schönheit gelang es Dry the River 2012 aus der Masse des Indie-Folkrock hervorzustechen. Zwei Jahre später macht es sich die Band mit 'Alarms in the Heart' zumindest auf den ersten Blick selbst schwer dieses Kunststück zu wiederholen, indem die großen Ausreißer nach oben in eine ausgeglichenere Balance mit weniger überwältigenden Schwankungsbreite gebracht wurden.
Die politisch motivierten Punkrocker Anti Flag werden nach eigenem Ermessen 20, feiern die Feste wie sie fallen und warten deswegen mit ihrer ersten Werkschau (strategisch geschickt ins Sommerloch platzend) auch nicht erst auf die obligatorische Best-of-Saison rund um Weihnachten. Eine runde Sache.
Thrash-Metal als umgängliches und fanfreundliches Unterhaltungsprogramm: Metallica liefern in der Krieau trotz einiger Kratzer im Lack erwartungsgemäß adäquat und routiniert ab.
Über vier Jahre haben Flood of Red benötigt um ihrem Debütalbum 'Leaving Everything Behind' einen Nachfolger zu bescheren. Kein Wunder: derart schwer zu fassender, sphärischer Alternative Rock fällt einem nicht einfach so in den Schoß.
Seit die visionären Dälek sich 2011 offenbar dauerhaft verabschiedet haben ist die Szene im Wandel: von den längst mit permanentem Hype-Rückenwind dekonstruierenden Death Grips bis hin zu Kanye West, der mit 'Yeezus' zerschossenere Electrosounds im Hip Hop massentauglich machte, lernen nachrückende Kombos wie Odd Future oder Ratking von vornherein Konventionen genüsslich zu ignorieren. In genau diesem rücksichtslosem Feld der futuristischen Hip Hop-Grenzgänger richten sich nun alle Scheinwerfer auf Clipping..
Hot Water Music-Stimme Chuck Ragan macht im Rahmen seiner Tour zu 'Till Midnight' auch in der Arena Wien halt - und unterstreicht seinen Ruf als einer der großen Sympathieträger der Szene im Interview:
Bereits der Titel des 3. Studioalbums von Lana Del Rey, an dem Black Keys-Mastermind Dan Auerbach kräftig mitwirkte, verspricht einiges. Er deutet auf mehr Krawall bzw. Lautstärke hin und führt den Hörer damit in die Irre. Der Sound von Lana Del Rey hat sich nicht grundlegend geändert, lediglich die Synthie-Beats wurden gegen ein Schlagzeug getauscht und mit einem sanften Streicher- und Gitarrensound verfeinert. So bleibt alles beim Alten und dennoch schön, verträumt, bezaubernd, dramatisch – ganz Lana.
Dass Trash Talk das Hardcore-Korsett gerne zu eng wäre weiß man spätestens seit die Derwische aus Sacramento für '119' bei Odd Future Records unterschrieben und gemeinsame Sache mit Tyler, the Creator machten. Auch Studioalbum Nummer 5 ist abseits seines irritierenden Rahmens vor allem ein wertkonservatives Stück Moshpitkatalysator geworden.
'ASTPAI love to be busy and they’re busy with what they love.' Davon zeugt auch dieses Jahr wieder der volle Terminkalender der Band. Doch von nichts, kommt nichts! Die Jungs aus Wiener Neustadt haben sich ihren Status als eine der wichtigsten und besten Punkbands der österreichischen DIY-Szene hart erarbeitet.
Zwei der aktuell heißesten Genre-Aktien spannen eine bestialisch gute, bedrohlich finstere Allianz zwischen den USA und Tschechien in Sachen Screamo-infiziertem Post-Black Metal.



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