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Der letzte Bandcamp-Friday (zumindest jener des Jahres 2020) bedeutet hoffentlich nicht auch das Ende der allmonatlich fortlaufenden Two Minutes to Late Night-EP-Reihe. Obwohl - nein, eher gerade weil! - Gwarsenio Hall mit Covers Vol. 6 seine bisher stärkste Songsammlung liefert.
Ein Charity-Projekt für War Child und ambivalentes Tourdokument rund um Tranquility Base Hotel + Casino: Die Arctic Monkeys im Konzerthaus, Live at the Royal Albert Hall, aufgenommen am 7. Juni 2018.
Travis wissen natürlich, dass das Überraschungsmoment nicht der springende Punkt ihrer Musik ist - diesmal fällt es deswegen auch beinahe vollends weg: knapp drei Viertel dieser 10 Songs wurden ja schließlich bereits im Vorfeld als Singles ausgekoppelt.
Lament ist vier Jahre nach Stage Four noch nicht das Licht am Ende des Tunnels für Touché Amoré, von Selbstzweifeln und Hoffnung begleitet zwischen angestammten Stärken und neuen Perspektiven aber wohl auf dem besten Weg dorthin.
Die Rückbesinnung als Blick nach vorne: Die Deftones verändern für Ohms nur in feinen Nuancen den elektrischen Widerstand von altbekannten Zutaten und etablierten Rezepten, rühren ihren Alternative Metal damit aber dutlich kraftvoller und frischer an, als zuletzt.
Seit Love in Shadow weiß man ja, dass die Kooperationen mit Keiji Haino für Sumac bewusstseinserweiternd und prägend waren. Das wahre Ausmaß der Evolution wird nun allerdings erst mit May You Be Held begreifbar - eventuell der markanteste Jump the Shark-Moment in der bisherigen Karriere von Aaron Turner für dessen Jünger.
Blues Pills haben seit Lady in Gold vielleicht ihr juveniles As im Ärmel verloren, stemmen sich dafür nun aber auf Holy Moly! umso kraftvoller in ihr 70s-Vintage-Panorama aus Bluesrock und Psychedelic Soul.
Klangen sie bisher vor allem immer so, als würden sie sich und ihren technischen Death Metal selbst zerfleischen, vertilgen und verdauen Pyrrhon auf Abscess Time nun auch dezidiert ihr Umfeld.
„Extras, remixes, rarities, and demos from between 2016 and June 2020“: Die 2020 stattfindenden Infant Island-Festspiele gehen mittels der Compilation Collections 1 nahtlos weiter.
Doolhof sind ein für das Roadburn 2019 geborenes Projekt von Aaron Turner, MC Dälek und Audio/Visual-Artist Dennis Tyfus - ihre (nomen ist omen) labyrinthische Soundcollage aus Noise-, Drone-, Industrial-, Dark Ambient- und Spoken Word-Versatzstücken gibt es nun als Download via Sige Records.










