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Kurt Vile ist das in seinem Heimstudio OKV Central aufgenommene Philadelphia's Been Good to Me („My bringing it all back home to Philly' record“) angegangen, als wäre es sein letztes Studioalbum.
Natalie Imbruglia benennt den Nachfolger ihrer 2021er-Platte Firebird schlagwortpragmatisch und hat gefühlt auch wenig Zeit für das Artwork verschwendet. Dafür überzeugt das wirklich sehr okaye Algorithm auf inhaltlicher Ebene.
Voxtrot hatten schon bei ihrem selbstbetitelten Debüt 2007 ein schwieriges Verhältnis zum Album-Format. Das ändert sich nun auch nicht mit dem Zweitwerk und Comebackwerk Dreamers in Exile.
Rund dreieinhalb Jahrzehnte nach der Bandgründung ist die Release-Frequenz von Tortoise-Alben fast auf zweistellige Jahres-Intervalle gesunken. Eine der mit diesem Umstand einhergehend rarer werdenden Chancen, die Band gerade in Europa live erleben zu dürfen, sollte man sich insofern nicht entgehen lassen.
Nach der Verleugnungsphase White Roses, My God und der Trauer-Akzeptanz mit Trampled Bay Turtles in Form eines gerne übersehenen Meisterwerks, markiert die Mini-EP Alan Sparhawk Solo Band nach dem Loslassen von Low gewissermaßen das Weitermachen in einem (von politischer Dunkelheit überschatteten) Leben nach Mimi Parker.
Die stille Zeit des Jahres ist praktisch vorbei - also gilt es nun, nochmal ganz objektiv auf die 50 besten Alben von 2025 zurückzublicken, während schon die ersten vielversprechenden Platten von 2026 auf dem Radar aufgetaucht sind. Den Anfang machen die Plätze 20 bis 11.
Gleich vorab: Natürlich hätten sich alleine schon vor allem Bull Nakano und xWeaponx an dieser Stelle eine Positionierung für ihre herausragenden Kurzformate verdient gehabt. Weil nominelle Demos bei der alljährlichen EP-Liste aber (zugegeben mal mehr, mal weniger konsequent) ausgeklammert werden, bleiben diese beiden Schmuckstücke an dieser Stelle jedoch im Filter stecken.
Mit Chrome Jets veröffentlicht Billy Corgan das seit vergangenem Jahr angeteaserte Überbleibsel aus dem sehr soliden Aghori Mhori Mei - im Verbund mit einem Zoo Station-Cover natürlich wahlweise teuer oder schweineteuer via Madame Zuzu vertrieben.
Nach ihrem selbstbetitelten Debüt 2024 machen Blake Francis Bickel (Guitar, Vocals) und Drummer Garrett Michael Yates auf dem zweiten Bronson Arm-Album Casket Schwagg alles nochmal um das Quäntchen besser, weil kompletter und selbstsicherer, direkter und aggressiver.
| HM | EPs | 50 – 41 | 40 – 31 | 30 – 21 | 20 – 11 | 10 – 01 | [mehr…]




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