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„Aggressive shoegaze? bleak post punk goth grunge?“ fragt das Quintett Executioner's Mask aus Philadelphia - und macht sein drittes Studioalbum ...Almost There zu einem vehementen Ausrufezeichen hinter diesen Verortungen.
Aus der Zeit gefallener Indie Rock, der mit modernerem Outfit für die gesetzteren Lebensphasen nach dem jugendlichen Übermut manierlich in die Breite gehend adaptiert wurde: The Libertines gelingt mit All Quiet on the Eastern Esplanade das zweite Album seit ihrer Reunion.
Heatwave ist neben Prisoners, einer Live-Version seines 2017er-Langspielers Pri
Dass One More Time... angeblich wie der direkte Nachfolger zum selbstbetitelten 2003er-Album von Blink-182 klingt, ist in vielerlei Hinsicht einfach falsch. Richtig ist aber, dass der wieder zusammengefunden habenden klassischen Bandbesetzung ihr bestes Album seit damals gelingt.
WU LYF haben ihre Aktivitäten auf Bandcamp aus dem Jenseits heraus hochgefahren - auch, um Kram wie Kerzen zu verkaufen. Daneben gibt's aber zudem immer wieder interessante Demo-Compilationswie nun eben Before the Fire (Demos and Rarities 1998-2010).
Wie jedes Jahr gab es auch heuer wieder einige Platten, die nachhaltige Eindrücke hinterlassen haben, ohne deswegen aber zwangsläufig Plätze in der Top 50-Rangliste zu ergattern. 15 Davon bekommen hier einen außerordentlichen Platz im Rampenlicht abseits der Hauptbühne.
Was für ein Jahr für Tom Skinner: Erst nimmt er (neben einigen Session-Arbeiten wie für Beth Orton) mit dem The Smile-Debüt das beste Werk eines Radiohead-Neben (wobei vielleicht ja mittlerweile sogar: Nachfolge?-)projektes auf, dann verkündet seine Stammband Sons of Kemet leider ihr Ende, und nun veröffentlicht er mit Voices of Bishara auch noch sein Soloalbum.
Die Maskenträger aus Iowa gehen immer: Mit knapp einem Jahr Verspätung holen die Konsens-Publikumsmagneten Slipknot ihre Graz-Show in der Stadthalle nach - wie immer mit immensem Entertainment-Faktor rundum überzeugend.
Greta van Fleet genügt es drei Jahre nach Anthem of the Peaceful Army nicht mehr, die prominenteste Led Zeppelin-Coverband (und zweitprominenteste Greta) des Planeten zu sein - sie verleiben sich auf ihrem zu ausführlichen Zweitwerk The Battle at Garden's Gate deswegen auch noch weitere Teile des 70er-Hardrock-Kataloges ein.
Die Ausgangslage ist eine denkbar undankbare: Die Söderberg-Schwestern Johanna und Clara interpretieren auf Who by Fire mit einer Wagenladung an Gästen Songs, bei denen sie sowohl gegen die Originale von Leonard Cohen, wie in wenigen Ausnahmefällen sogar auch gegen vorangegangene Coverversionen, nur verlieren können.








![Slipknot, Vended [27.07.2022: Stadthalle, Graz] Slipknot, Vended [27.07.2022: Stadthalle, Graz]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2022/07/IMG_3775.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)

